Kaum Änderungen an den Grenzübergängen spürbar
publiziert: Freitag, 12. Dez 2008 / 15:36 Uhr

Basel/Vaduz - Nach dem Beitritt der Schweiz zum Schengenraum ist von den Veränderungen an den Grenzübergängen nichts zu spüren. Ein- und ausreisende Personen wurden bereits vorher nicht mehr systematisch kontrolliert.

Von aussen hat sich nicht viel verändert. (Archivbild)
Von aussen hat sich nicht viel verändert. (Archivbild)
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Sichtbarstes Zeichen war am Autobahnübergang Basel/Weil am Rhein (D) die Präsenz der Medienleute.

Einige Pendler hätten sich gewundert, dass an der Grenze noch Grenzwächter stünden, sagte Markus Zumbach von der Schweizer Grenzwache auf Anfrage.

Im Warenverkehr finden weiterhin Kontrollen statt, und zwar auf beiden Seiten der Grenze. Die Schweiz hat mit der EU keine Zollunion geschlossen.

«Schengen kommt - die Zollkontrolle bleibt» hatte deshalb im Vorfeld der Slogan an den Basler Grenzübergängen gelautet.

Kontrollen im deutschen Hinterland

Auch der Grenzübergang in Kreuzlingen TG/Konstanz (D) ist nach wie vor besetzt. Äusserlich hat sich nichts verändert. Neu ist, dass sich die deutsche Bundespolizei - wie von den anderen Übergängen - zurückzieht und neu im Hinterland Personenkontrollen durchführt.

Da das Fürstentum Liechtenstein noch nicht Schengen-Mitglied ist, wurden an den - noch immer offenen - Grenzübergängen zum Ländle mehr Videokameras installiert. Diese Übergangslösung ermöglicht es der Schweiz, sowohl dem Zollvertrag mit dem Fürstentum als auch den Schengen-Dublin-Abkommen gerecht zu werden.

Liechtenstein rechnet mit einem Schengen-Beitritt auf Anfang November nächsten Jahres. Neben der Videoüberwachung wurden gemeinsame Lageanalysen sowie mobile Kontrollen im grenzennahmen Raum der Schweiz vereinbart.

(bert/sda)

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