Kaum mehr Hoffnung für verschüttete Kinder
publiziert: Samstag, 3. Mai 2003 / 07:20 Uhr

Bingöl - In der südost-türkischen Provinzhauptstadt Bingöl ist es einen Tag nach dem Erdbeben wegen der schlechten Versorgungslage zu Ausschreitungen gekommen. Offiziell wurden bis Freitag 127 Tote und 537 Verletzte gezählt.

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Richterskala passierte das Unglück.
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Richterskala passierte das Unglück.
Es besteht kaum noch Hoffnung für 34 in einem eingestürzten Schulwohnheim verschüttete Kinder. Gut 30 Stunden nach dem Beben, das die Region in der Nacht zum 1. Mai mit der Stärke 6,4 auf der Richterskala erschüttert hatte, zogen die Retter am Vormittag den vorerst letzten Schüler lebend aus den Trümmern.

In dem Heim hatten rund 200 Schüler übernachtet. Nach offiziellen Angaben wurden bis Freitagabend 117 Schüler aus den Trümmern des Internats im Dorf Celtiksuyu nahe Bingöl gerettet.

Unterdessen wurde zudem immer wieder Kritik an Baumängeln geäussert. Nach offiziellen Angaben stürzten 18 Gebäude ein, weitere 1184 Häuser wurden beschädigt.

Mehrere tausend Menschen versammelten sich vor dem Sitz des Gouverneurs von Bingöl und forderten dessen Rücktritt. Sie warfen ihm vor, ihnen nicht genug zu helfen und forderten mehr Zelte und Essen.

Aus der aufgebrachten Menge wurden Steine geworfen. Die Sicherheitskräfte trieben die wütende Menge mit einem Trommelfeuer von Warnschüssen auseinander. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, mehrere vorübergehend festgenommen.

Regierungschef Recep Tayyip Erdogan sprach von Provokateuren, die die Notlage ausnutzen wollten und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

Bingöl war 1971 zum letzten Mal von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Damals kamen etwa 900 Menschen ums Leben.

(rr/sda)

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