1,7 Mio. Flüchtlinge betroffen
Kein Geld - UNO stoppt Syrien-Nahrungsmittelhilfe
publiziert: Montag, 1. Dez 2014 / 14:30 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Dez 2014 / 15:08 Uhr
Hilfspakete an hunderttausende Kinder konnten nicht ausgeliefert werden. (Symbolbild)
Hilfspakete an hunderttausende Kinder konnten nicht ausgeliefert werden. (Symbolbild)

Genf - Aus Geldmangel hat das UNO-Welternährungsprogramm (WFP) seine Nahrungsmittelhilfe an 1,7 Millionen Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Syriens eingestellt. «Ohne die Gutscheine des WFP wird es in vielen Familien Hunger geben», teilte das WFP in Genf am Montag mit.

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Wichtige Geberländer seien ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen, hiess es. Die Organisation benötigt nach eigenen Angaben umgehend 64 Millionen US-Dollar, um syrische Flüchtlinge im Laufe des Monats Dezember zu unterstützen. Betroffen sind vor dem Bürgerkrieg geflohene Menschen in Jordanien, dem Libanon, dem Irak, der Türkei und Ägypten.

Auch andere Hilfsorganisationen hatten zuletzt vor eine drohenden Notlage in der Region durch den bevorstehenden Winter gewarnt. So klagte das Kinderhilfswerk UNICEF über Finanzlücken, wegen denen keine Hilfspakete an hunderttausende Kinder ausgeliefert werden konnten.

(bert/sda)

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