Kein Image-Verlust nach Swissair-Grounding?
publiziert: Montag, 11. Dez 2006 / 20:42 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Dez 2006 / 21:37 Uhr

Bern - Vergangenheitsbewältigung im Ständerat: Fünf Jahre nach dem Swissair-Grounding sieht der Bundesrat den internationen Ruf der Schweiz intakt und das Vertrauen in die Behörden als gegeben. Das antwortet der Bundesrat auf eine Interpellation.

Nach fünf Jahren habe sich die Aufregung gelegt.
Nach fünf Jahren habe sich die Aufregung gelegt.
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Interpellant Michel Béguelin (SP/VD) gab im Rat seiner Sorge Ausdruck, dass der Bund seine Interessen als Gläubiger der untergegangenen Gesellschaft nicht energisch genug wahrt.

Auch befürchtete er, dass die Swissair-Verantwortlichen der Justiz wegen der Verjährung noch ein Schnippchen schlagen könnten.

Interessen gewahrt

Sowohl Justizminister Christoph Blocher als auch Thomas Pfisterer (FDP/AG) beruhigten ihn. Pfisterer sagte, als Präsident des Gläubigerausschusses könne er dem Interpellanten versichern, dass alle Verfahren zügig vorangetrieben würden. Das Risiko der Verjährung sei derzeit nicht akut. Eine erste Welle von Anklagen sei erhoben, die zweite folge.

Blocher sagte, der Bund habe eine Verantwortlichkeitsklage eingereicht und wahre alle seine Interessen. Wieviel der bisher für die Gläubiger sichergestellten 1,6 Milliarden Franken aus dem Swissair-Debakel der Bund erhalte, sei offen. Als Aktionär mit einem 3-Prozent-Anteil dürfte das nicht viel sein, wenn überhaupt etwas.

Sicher habe das Grounding dem Ruf der Schweiz «nicht gerade genützt». Nach fünf Jahren habe sich die Aufregung aber gelegt.

(bert/sda)

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