Kein Rededuell Bush-Ahmadinedschad
publiziert: Freitag, 8. Sep 2006 / 09:03 Uhr

Washington - Das Weisse Haus in Washington hat den Vorschlag des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu einem Rededuell mit US-Präsident George W. Bush zurückgewiesen.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
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Achmadinedschad hatte ein Rededuell vor der UNO-Generalversammlung vorgeschlagen.

Es werde dort kein «Freistilringen im Stahlkäfig» geben, sagte Bushs Sprecher Tony Snow am Donnerstag an Bord eines Flugzeugs, das den Präsidenten nach Atlanta im US-Bundesstaat Georgia brachte. Die Sitzung der UNO-Vollversammlung in New York beginnt am kommenden Dienstag.

Der US-Präsident soll am 19. September vor der Vollversammlung reden, Ahmadinedschad könnte laut Snow zu einem anderen Zeitpunkt an der Reihe sein. Er wisse aber nicht, ob Bush bei Ahmadinedschads Auftritt anwesend sein werde, fügte der Sprecher hinzu.

Uneinigkeit über Urananreicherung

Der UNO-Sicherheitsrat hatte dem Iran bis Ende August eine Frist für eine Aussetzung seines Programmes zur Urananreicherung gesetzt. Teheran lehnte diese Forderung jedoch ab und liess das Ultimatum verstreichen.

Die USA verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Atomenergienutzung ein Programm zum Bau von Atomwaffen voranzutreiben.

Erneute Gespräche?

Der iranische Ex-Präsident Mohammed Chatami signalisierte derweil, sein Land könnte über einen Stopp der Urananreicherung verhandeln. Der Iran sei bereit, mit der internationalen Gemeinschaft über die Art und den Zeitplan für eine solche Aussetzung zu sprechen, sagte Chatami bei einem als privat deklarierten Besuch in der US-Hauptstadt Washington.

Die Androhung und Anwendung von Gewalt hätten dagegen in Konflikten dieser Art noch nie zu einer Lösung geführt.

Besonders die USA dringen auf Sanktionen gegen den Iran. Dagegen haben die wirtschaftlich eng mit Iran kooperierenden Staaten Russland und China Vorbehalte.

(bert/sda)

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