Kein Schweizer Sieg in Val Gardena
publiziert: Samstag, 20. Dez 2008 / 14:02 Uhr / aktualisiert: Samstag, 20. Dez 2008 / 16:15 Uhr

Michael Walchhofer hat erneut die Weltcup-Abfahrt in Val Gardena gewonnen. Bester Schweizer war Ambrosi Hoffmann als Siebenter.

Michael Walchhofer: 14 erste Plätze im Weltcup.
Michael Walchhofer: 14 erste Plätze im Weltcup.
Hoffmann tankte mit seiner Vorstellung weiteres Selbstvertrauen, das ihm nach dem letzten Teil der Saisonvorbereitung in Kanada abhanden gekommen war. Nach Rang 4 am Vortag im Super-G und Platz 8 in der Abfahrt in Beaver Creek gehört der frisch verheiratete Davoser zum dritten Mal in diesem Winter den besten zehn an. Hoffmann war der Einzige aus dem auf fünf Fahrer geschrumpften Schweizer Mini-Team, der mit seinem Ergebnis zufrieden sein konnte.

Didier Cuche blieb abermals in einem Speed-Wettbewerb die Ernüchterung. Der 12. Rang entspricht natürlich in keiner Weise dem Standard für den besten Abfahrer letzten beiden Winter. Didier Défago musste sich mit Platz 27 bescheiden, Tobias Grünenfelder (31.) und Silvan Zurbriggen (33.), der sich unmittelbar vor Aksel Lund Svindal klassierte, verpassten eine punkteberechtigende Klassierung.

Exakt ein Jahr nach seinem Triumph auf der Saslong steht Michael Walchhofer gleichenorts wieder ganz oben. In der Zwischenzeit standen im Weltcup acht Abfahrten im Programm -- und kein einziges Mal stellte Österreich den Sieger. Der Salzburger lässt Chefcoach Toni Giger und dessen Trainerstab wieder etwas besser schlafen.

Der 33-jährige Walchhofer, der sich am Ende der letzten Saison ernsthaft mit Rücktrittsgedanken herumgeschlagen hat, ist für den ÖSV seit langer Zeit der Erfolgsgarant schlechthin. In den letzten vier Jahren, seit dem Sieg des Deutschen Max Rauffer in einer Windlotterie in Val Gardena, gewannen die Österreicher 15 Weltcup-Abfahrten, zehnmal hiess der Sieger Michael Walchhofer. Insgesamt hat der Abfahrts-Weltmeister 2003 im Weltcup nunmehr 14 erste Plätze im Palmarés.

Hinter Walchhofer folgt im Klassement ein nordamerikanisches Quartett mit den Amerikanern Bode Miller (2.) und Marco Sullivan (4.) sowie den Kanadiern Manuel Osborne-Paradis (3.) und Erik Guay, der nach seinen Bestzeiten in den beiden Trainings Fünfter wurde. Mit dem mit der Nummer 52 gestarteten Erik Fisher, Steve Nyman und Thomas Lanning schafften drei weitere Landsleute von Miller den Sprung in die Top Ten.

Das Schlussklassement:

1. Michael Walchhofer (Ö) 1:50,57. 2. Bode Miller (USA) 0,38 zurück. 3. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 0,54. 4. Marco Sullivan (USA) 0,68. 5. Erik Guay (Ka) 0,76. 6. Klaus Kröll (Ö) 0,82. 7. Erik Fisher (USA) 1,33. 8. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,40. 9. Steven Nyman (USA) 1,41. 10. Thomas Lanning (USA) 1,52. 11. Johan Clarey (Fr) 1,65. 12. Didier Cuche (Sz) 1,67. 13. Robbie Dixon (Ka) 1,73. 14. Hans Olsson (Sd) 1,85. 15. Scott Macartney (USA) 1,97.

Ferner: 17. Hermann Maier (Ö) 2,04. 18. Patrik Järbyn (Sd) 2,12. 19. Peter Fill (It) 2,13. 23. Werner Heel (It) 2,35. 27. Didier Défago (Sz) 2,52. 31. Tobias Grünenfelder (Sz) 2,91. 33. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,94. 34. Aksel Lund Svindal (No) 3,11. 42. Marco Büchel (Lie) 3,83.

Der Stand im Audi-FIS-Weltcup

Männer. Gesamtwertung (nach 11 von 37 Prüfungen): 1. Aksel Lund Svindal (No) 398. 2. Carlo Janka (Sz) 315. 3. Benjamin Raich (Ö) 297. 4. Didier Défago (Sz) 291. 5. Michael Walchhofer (Ö) 290. 6. Didier Cuche (Sz) 289. 7. Hermann Maier (Ö) 259. 8. Jean-Baptiste Grange (Fr) 246. 9. Bode Miller (USA) 240. 10. Peter Fill (It) 224. 11. Erik Guay (Ka) 223. 12. Daniel Albrecht (Sz) 219. 13. Ted Ligety (USA) 207. 14. Klaus Kröll (Ö) 177. 15. Werner Heel (It) 166.

16. John Kucera (Ka) 159. 17. Marco Sullivan (USA) 157. 18. Ambrosi Hoffmann (Sz) 146. 19. Ivica Kostelic (Kro) 135. 20. Christof Innerhofer (It) 132. 21. Markus Larsson (Sd) 128. 22. Marco Büchel (Lie) 116. 23. Massimiliano Blardone (It) 112. 24. Romed Baumann (Ö) 107. 25. Georg Streitberger (Ö) 101. 26. Marcel Hirscher (Ö) 100. 27. Silvan Zurbriggen (Sz) 98. 28. Thomas Lanning (USA) 95. 29. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 93. 30. Kjetil Jansrud (No) 86.

Ferner: 37. Tobias Grünenfelder 69. 52. Sandro Viletta 40. 57. Marc Berthod 33. 81. Olivier Brand 13. 101. Marc Gini 4. 103. Cornel Züger 1.

Abfahrt (nach 3 von 9 Rennen): 1. Michael Walchhofer (Ö) 165. 2. Peter Fill (It) und Aksel Lund Svindal (No) 136. 4. Klaus Kröll (Ö) 135. 5. Erik Guay (Ka) 131. 6. Bode Miller (USA) 95. 7. Carlo Janka (Sz) 91. 8. Marco Büchel (Lie) 90. 9. Hans Olsson (Sd) 78. 10. Ambrosi Hoffmann (Sz) 77. 11. Didier Défago 76. Ferner: 17. Daniel Albrecht 53. 23. Didier Cuche 38. 29. Tobias Grünenfelder 18. 42. Marc Berthod 4. 47. Cornel Züger 1.

(fest/Si)

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