Kein Schweizer in Top Ten
publiziert: Dienstag, 29. Nov 2005 / 20:58 Uhr

Die Schweizer vermochten im ersten Training zur Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek, Colorado (USA), mit den Schnellsten nicht mitzuhalten.

Mit Rang 11 bester Schweizer: Didier Défago.
Mit Rang 11 bester Schweizer: Didier Défago.
Didier Défago klassierte sich als Bester im 11. Rang. Angeführt wird die Rangliste vom Österreicher Christoph Gruber.

Auf den ersten Blick versprechen die Vorstellungen der Athleten von Swiss Ski für die zweite Abfahrt des Winters von übermorgen Freitag nichts Gutes. Gleichwohl wäre Beunruhigung fehl am Platz, zumal es für die hinter den Erwartungen gebliebene Bilanz durchaus Erklärungen gibt. Didier Cuche (31.) und Bruno Kernen (36.), die nominell stärksten Schweizer Abfahrer, zählten mit den Nummern 3 respektive 9 zu jenen, die ihre Fahrt bei (leichtem) Schneefall hinter sich bringen mussten, derweil die später Gestarteten von Sonnenschein profitierten.

Nachwehen im Knie

Dazu machen dem Neuenburger und dem Berner Oberländer nach wie vor körperliche Defizite zu schaffen. Cuche verspürt weiterhin die Nachwehen des Kreuzbandrisses im rechten Knie, Kernen muss wegen seiner Rückenbeschwerden auch in den USA Schmerzmittel schlucken. Zudem nutzt der Berner Oberländer das erste Training jeweils dazu, sich an die Strecke heranzutasten. Kernen nahm das Verdikt wie Cuche entsprechend gelassen zur Kenntnis; der Romand war sogar froh, derartige Bedingungen vorgefunden zu haben. «Es hat mir gut getan, bei schlechter Sicht zu fahren. So konnte ich üben, mich zu überwinden.»

Mit Didier Défago («diese Piste liegt mir») und Ambrosi Hoffmann (14.) waren zwei Fahrer mit den Schnellsten in Tuchfühlung, die sich auf der «Birds of Prey» besonders wohl fühlen. Für den Davoser, der sich vor einem Jahr gleichenorts im Super-G ohne zu stürzen einen Innenbandriss im linken Knie zuzog, zählt die von Bernhard Russi konzipierte Strecke neben Wengen, Kitzbühel und Bormio zu den «Allerbesten im Weltcup». Nur unwesentlich langsamer war Tobias Grünenfelder, der mit der Startnummer 49 auf den 15. Platz vorfuhr. Favoriten blieben hinten

Christoph Gruber liess sich zum fünften Mal eine Bestzeit notieren. Letztmals hatte der Tiroler im März beim Saisonfinale in Lenzerheide ein Training dominiert. Derweil der zweitplatzierte Norweger Bjarne Solbakken mit der «40» von den stetig besser werdenden Verhältnissen profitierte, wurden Favoriten wie Bode Miller (42.) und Hermann Maier (47.) in die hinteren Regionen des Klassements durchgereicht. Fritz Strobl und Aksel Lund Svindal, die Gewinner der Abfahrt und des Super-G in Lake Louise, wurden Dritter und Vierter, Michael Walchhofer Fünfter, womit auf den ersten Positionen ausnahmslos Österreicher und Norweger zu finden sind.

(sda)

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