Kein Zeitplan für Truppenabzug aus dem Irak
publiziert: Dienstag, 19. Jul 2005 / 19:15 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush und Australiens Ministerpräsident John Howard lehnen weiterhin einen Zeitplan für den Truppenabzug aus dem Irak ab.

Bush machte einmal mehr klar, dass er nichts von einem Zeitrahmen für den Truppenabzug halte.
Bush machte einmal mehr klar, dass er nichts von einem Zeitrahmen für den Truppenabzug halte.
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Auf der gemeinsamen Pressekonferenz in Washington sagte Howard, es handle sich um den Kampf gegen terroristische Mörder und nicht um einen Kampf des Westens gegen den Rest der Welt.

Nach den Worten Howards sollte grösstes Augenmerk auf den bevölkerungsreichsten islamischen Staat, Indonesien, gelegt werden.

Ein erfolgreiches Indonesien könne eine Vorbildrolle für die gesamte islamische Welt haben.

Kein Zeitrahmen

Bush stellte erneut klar, dass er einen Zeitrahmen für den Truppenabzug aus dem Irak ablehnt.

"Warum soll man dem Feind sagen, wie lange man bleiben wolle?" fragte Bush. Der Zeitrahmen werde von den Umständen und nicht vom Kalender diktiert, sagte Howard.

"Wir werden nicht gehen, bevor der Job erledigt ist", sagte er.

(rr/sda)

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