Aufständische müssen zuerst verdrängt werden
Kein rascher Machtübergang in Syrien
publiziert: Donnerstag, 19. Nov 2015 / 08:10 Uhr
Assad denkt nicht an einen raschen Machtübergang.
Assad denkt nicht an einen raschen Machtübergang.

Rom - Syriens Präsident Baschar al-Assad ist Hoffnungen des Westens auf einen raschen Machtübergang in dem bürgerkriegsversehrten Land entgegengetreten. Zuerst müssen aus seiner Sicht die Aufständischen zurückgedrängt werden.

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«Politisch ist nichts zu erreichen, so lange die Terroristen viele Gegenden in Syrien übernehmen. Wenn wir danach sprechen, sind anderthalb oder zwei Jahre genug für jeden Übergang», sagte Assad am Mittwochabend dem italienischen Fernsehsender RAI.

US-Aussenminister John Kerry hatte am Dienstag in Paris gesagt, es sei vorstellbar, «dass wir nur noch Wochen von der Möglichkeit eines grossen Umbruchs in Syrien entfernt sind». Er bezog sich dabei auf den bei der Syrien-Konferenz am Wochenende ausgehandelten Friedens-Fahrplan. Der lässt allerdings das Schicksal Assads offen.

Westen sieht Assad als Verantwortlichen

Der Westen sieht ihn als Hauptverantwortlichen für den Bürgerkrieg, dem in viereinhalb Jahren eine Viertelmillion Menschen zum Opfer gefallen sind.

Der Machthaber aus Damaskus machte für das Aufkommen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in seinem Land den Westen verantwortlich. Die Miliz habe «keinen natürlichen Inkubator, keinen sozialen Inkubator innerhalb Syriens», sagte er in dem Interview.

Die Ausbildung der Dschihadisten für die Anschläge in Paris auf syrischem Boden sei «durch die Unterstützung der Türken, der Saudis, der Katarer und natürlich der Politik des Westens» möglich geworden.

(sda)

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Westen sollte das machen was er schon vor Jahren nicht gemacht hat: die Finger von diesem Land lassen.
Erst durch die massive Ausrüstung der freien syrischen Armee und islamistischen Rebellen, konnte der Bürgerkrieg so eskalieren und viele Jahre andauern.
Natürlich ist B. al-Assad schlecht und natürlich sollte er schon längst abgetreten sein. So lange B. al-Assad an die Wand gedrängt ist, wird er weiter kämpfen. Man hätte diese Entwicklung absehen können, insbesondere die Erstarkung von militanten, islamistischen Gruppierungen in der Region. Es ist eine klare Folge der Destabilisierung.
Jetzt auf das Trümmerfeld zu schauen, was der Westen mit verantwortet hat, und sich dann zu fragen, was man nun tun kann, das ist so wie ein Brandstifter, der plötzlich Feuerwehrmann spielen will.
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