Keine Auflösung der Hisbollah
publiziert: Freitag, 21. Apr 2006 / 07:34 Uhr

Beirut - Der libanesische Präsident Emile Lahoud hat die Forderung der Vereinten Nationen nach Auflösung der Hisbollah-Miliz abgelehnt.

Präsident Lahoud will an der Hisbollah festhalten.
Präsident Lahoud will an der Hisbollah festhalten.
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Der Vorschlag des UNO-Gesandten Terje Roed-Larsen ziele nur darauf, den Libanon gegenüber seinem Feind Israel zu schwächen, sagte Lahoud.

Er gilt als Verbündeter Syriens. Die Hisbollah hatte gegen die israelische Besatzung des Süd-Libanon gekämpft.

Die UNO hatten in einem Bericht von der Hisbollah verlangt, die Waffen niederzulegen. Er verwies auf das Beispiel anderer Milizen, die sich in die libanesische Armee integriert hätten.

An den Mittelmeerstaat und seinen Nachbarn Syrien richtete sich die Forderung, die gemeinsame Grenze festzulegen und in aller Form diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Syrien hatte bis Ende April vergangenen Jahres Truppen im Libanon stehen und verstand sich als Ordnungsmacht.

(rr/sda)

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