Keine Auskunft unter 111
publiziert: Freitag, 7. Okt 2005 / 09:53 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Okt 2005 / 12:00 Uhr

Bern - Unter der Telefonnummer 111 gibt es ab 2007 keine Auskunft mehr. Obwohl Erfahrungen im Ausland zeigen, dass der Markt danach einbricht, wollen Mitbewerber der Swisscom das Wasser abgraben.

Neue Anbieter im Schweizer Auskunftsmarkt stehen bereit.
Neue Anbieter im Schweizer Auskunftsmarkt stehen bereit.
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Die neue Auskunftsnummer der Swisscom wird ab 2007 1811 heissen, wie Swisscom-Sprecher Sepp Huber bestätigt. Alle Auskunftsnummern werden ab diesem Zeitpunkt vierstellig sein und mit 18 beginnen. Was für das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eine weitere Liberalisierung bedeutet, ist laut Huber aber schon erreicht.

Denn die privaten Netzbetreiber können heute ebenfalls eine Nummer 111 einrichten. Anrufe werden dann aber nicht ins Swisscom-Call-Center geleitet. Im Beispiel von Orange geht der Anruf zur Firma Conduit, die den Auskunftsservice betreibt. Anbieter ohne Netz hingegen bleiben vom Markt ausgeschlossen.

Konkurrenten stehen bereit

Darum haben sich bereits mehrere Firmen eigene 1800er-Nummern reserviert. Sie wollen bereitstehen, wenn dieser Markt vollständig liberalisiert wird. Darunter ist auch das Schweizer Unternehmen Xentel, das bereits seit 2002 Auskunft gibt. Die deutsche Firma Telegate («11880») jedoch hat sich Xentel gekrallt, wie diese Woche bekannt wurde.

Die Anforderungen an die Kurznummern-Betreiber sind nicht ohne. Laut Verordnung muss bei einem Gesuch dargelegt werden, dass mindestens drei Millionen Anrufe pro Jahr eingehen (rund 8200 pro Tag). Zudem ist der Dienst in drei Landessprachen anzubieten und das 24 Stunden am Tag, wie BAKOM-Sprecher Berhard Bürki ergänzt.

Noch genügend freie Nummern

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch genügend freie Nummern für potenzielle Anbieter. Aber der Markt wird eng. Swisscom-Sprecher Huber sagt, die Anzahl Anrufe beim Auskunftsdienst seien rückläufig. Überdies hätten Erfahrungen in anderen Ländern gezeigt, dass das Marktvolumen einbricht, wenn die allgemein bekannte Nummer des ehemaligen Monopolisten abgeschaltet wird.

(ht/sda)

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