Nigerianer verstarb bei Ausschaffung
Keine Pflichtverletzungen bei Ausschaffungstod
publiziert: Freitag, 20. Jan 2012 / 10:50 Uhr
Blick aus dem Ausschaffungsgefängnis.
Blick aus dem Ausschaffungsgefängnis.

Zürich - Die Staatsanwaltschaft Winterthur hat die Untersuchung zum Tod eines 2010 bei einer Zwangsausschaffung verstorbenen Nigerianers eingestellt. Wie sie am Freitag mitteilte, kann «nicht rechtsgenügend belegt werden», dass mögliche Pflichtverletzungen des Ausschaffungspersonals zum Tod des Mannes geführt hätten.

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Für die Staatsanwaltschaft seien die Feststellungen zweier Gutachter überzeugend, wonach Herzrhythmusstörungen zum Tod des Asylbewerbers geführt haben. Diese wiederum seien die Folge davon gewesen, dass das Herz des 29-jährigen Mannes stark vorgeschädigt gewesen sei.

Ausgelöst worden seien die Herzrhythmusstörungen durch die Erregung des Mannes, als er sich gegen die Ausschaffung wehrte. Möglicherweise habe auch der zuvor durchgeführte Hungerstreik die Herzprobleme verstärkt. Bei dem Tod sei somit «von einem natürlichen inneren Geschehen auszugehen».

(dyn/sda)

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Schon sehr
bezeichnend, wie in der CH ständig versucht wird ein verurteilte Straftäter, hier ein Drogendealer, doch noch zum Opfer zu machen. Dieser Asylbewerber hat sich mit seinem Verhalten und seinen Straftaten alles selber eingehandelt, da gibt es gar nichts zu deuten. Dass man dafür auch noch 50000 Fr. an die Familie des angeblichen Opfers bezahlt hat, ist ein unschönes Nebengeräusch. Ein Nebengeräusch allerdings, dass Opfer schwer krimineller Straftäter in der CH, die man in der Regel links liegen lässt, nur demütigen und verhöhnen lassen muss.
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