Swiss Indoors
Keine Probleme für Nadal in Basel
publiziert: Montag, 20. Okt 2014 / 20:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Okt 2014 / 23:35 Uhr
Rafael Nadal.
Rafael Nadal.

Rafael Nadal hat ohne Probleme die 1. Runde bei den Swiss Indoors in Basel überstanden. Der Weltranglisten-Dritte setzte sich gegen den Italiener Simone Bolelli (ATP 75) 6:2, 6:2 durch.

Obwohl er mit einem entzündeten Blinddarm kämpft und fehlende Matchpraxis aufweist, geriet Nadal bei seinem ersten Auftritt in der St. Jakobshalle seit zehn Jahren nicht ins Straucheln. Er feierte vor den 9000 Zuschauern seinen ersten Sieg in Basel. "Ich war ein wenig nervös", gestand der Weltranglisten-Dritte. "Ich wollte nicht enttäuschen." 2003 und 2004 war er jeweils in der 1. Runde gescheitert.

Mittlerweile ist Nadal ein 14-facher Grand-Slam-Sieger und wurde dementsprechend begeistert vom Basler Publikum empfangen. Er war darüber nicht überrascht. "Die Schweizer sehen die Rivalität zwischen Federer und mir wie die Spanier. Wenn Federer in Spanien spielt, wird ihm viel Respekt entgegengebracht. Ich bin froh, dass sich das Publikum gefreut hat, mich spielen zu sehen."

Der Spanier zeigte einige für ihn typische Gewinnschläge aus der Defensive heraus. Aber meistens konnte er sich auf die ungewollte Mithilfe seines Gegenübers verlassen. Die Druckphasen von Bolelli, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, endeten zu oft mit einem Fehler. Dass er es auch anders kann, hatte der Wahl-Monegasse in den letzten Wochen einige Male gezeigt, nicht zuletzt im Davis-Cup-Halbfinal gegen Roger Federer.

Gestern Abend war Bolelli nicht auf der Höhe. Im ersten Umgang gab er seinen Aufschlag zum 1:3 und 2:6 ab, im zweiten Satz verlor der Aussenseiter nach dem 2:2 die letzten vier Games der 72 Minuten dauernden Partie. Bolelli wartet damit auch nach dem 33. Versuch auf seinen ersten Sieg gegen einen Top-10-Spieler. Für Nadal, der seine gestrige Leistung als solid bezeichnet hat, geht es im Achtelfinal gegen den Elsässer Pierre-Hugues Herbert (ATP 120) weiter.

Der zweite Star des "Super Mondays" wird in dieser Woche keinen zweiten Auftritt haben, sein erster dürfte aber dem anwesenden Publikum in Erinnerung bleiben. Der 73-jährige kanadische Sänger und Entertainer Paul Anka zeigte eine Show auf der Höhe seines Renommees und trug sogar eine für die Swiss Indoors angepasste Version seines Hits "My Way" vor.

Die ersten Schweizer stehen im Einzel heute im Einsatz. Marco Chiudinelli (ATP 178) trifft um 14.00 Uhr auf den Kroaten Ivan Dodig (ATP 85) und Stan Wawrinka um 18.00 Uhr auf den Kasachen Michail Kukuschkin (ATP 84). Roger Federer spielt am Mittwoch gegen Gilles Muller (ATP 51).

(fest/Si)

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