«Buffet-Regel» fällt durch
Keine Steuererhöhung für US-Millionäre
publiziert: Dienstag, 17. Apr 2012 / 10:56 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Apr 2012 / 15:15 Uhr
Neuer Zündstoff für US-Präsident Barack Obama im Wahlkampf gegen die Republikaner.
Neuer Zündstoff für US-Präsident Barack Obama im Wahlkampf gegen die Republikaner.

Washington - Die republikanische Minderheit im US-Senat hat eine Diskussion über die sogenannte «Buffet-Regel» verhindert. US-Präsident Barack Obama wollte mit dem Gesetzesvorschlag Millionäre höher besteuern.

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US-Bürger mit einem Einkommen von über einer Million Dollar pro Jahr hätten mindestens 30 Prozent ihres Lohnes dem Staat abliefern müssen. «Die Buffet-Regel ist gesunder Menschenverstand», sagte Obama wenige Minuten nach der Abstimmung.

«In einer Zeit, in der wir ein Defizit decken und wichtige Investitionen in unsere Wirtschaft machen müssen, können wir es uns nicht mehr erlauben, den reichsten Amerikanern Steuergeschenke zu verteilen», sagte Obama weiter. Nach Angaben der Demokraten hätten die USA mit der Massnahme mindestens 47 Mrd. Dollar in zehn Jahren zusätzlich eingenommen.

Die Republikaner verfügen im Senat über eine Sperrminderheit. Für die Annahme der Motion wären 60 der 100 Stimmen nötig gewesen. Am Ende sprachen sich lediglich 51 Abgeordnete für das Vorhaben aus. Damit stellen sich die Republikaner sieben Monate vor der US-Präsidentschaftswahl frontal gegen Obama.

(bert/sda)

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