Keine Tuberkulose-Tests mehr für Asylbewerber
publiziert: Samstag, 30. Apr 2005 / 13:59 Uhr

Bern - Asylbewerberinnen und -bewerber werden in der Schweiz nicht mehr systematisch auf Tuberkulose getestet. Das Bundesamt für Migration und jenes für Gesundheit begründen den Verzicht mit Sparmassnahmen. Zudem sei der Test gesundheitspolitisch unnötig.

Bisher wurden pro Jahr um die vierzig Tuberkulosefälle diagnostiziert.
Bisher wurden pro Jahr um die vierzig Tuberkulosefälle diagnostiziert.
Die Tuberkulose sei nicht derart hoch ansteckend, dass sich die Tests weiter rechtfertigen würden, bestätigte Mario Tuor, Sprecher beim Bundesamt für Migration (BFM), einen Artikel in der Berner Zeitung.

Wichtiger als die Tests sei die Aufklärung über die Symptome der Krankheit.

Die Tests wurden bisher vom Schweizerischen Roten Kreuz im Rahmen der grenzsanitarischen Untersuchungen durchgeführt. Sie bestanden aus einem Röntgenbild der Lunge und einem Tuberkulintest an der Haut.

Test nur noch auf Wunsch

Ab 2006 wird die grenzsanitarische Untersuchung nur noch von einer Pflegefachperson durchgeführt. Diese beurteilt den Gesundheitszustand und leitet Menschen mit Beschwerden an einen Arzt weiter. Wünschen Asylbewerberinnen und -bewerber einen Tuberkulosetest, wird dieser weiterhin vorgenommen.

Der Spareffekt des Verzichts beläuft sich auf jährlich 2,3 Millionen Franken, wie Tuor weiter bestätigte. Der Betrag verteilt sich in etwa hälftig auf die Bundesämter für Migration und Gesundheit (BAG).

Laut BFM-Sprecher Tuor wurde der Verzicht auf die Tests von beiden Ämtern gemeinsam beschlossen. Bisher wurden bei den Untersuchungen pro Jahr gegen 40 Lungentuberkulosen diagnostiziert.

(rr/sda)

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