Keine US-Entschädigung für tote Zivilisten
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2003 / 07:53 Uhr

Washington - Das US-Verteidigungsministerium will die Angehörigen getöteter irakischer Zivilisten nicht finanziell entschädigen. Auch verletzte Zivilisten sollen laut dem Pentagon kein Geld erhalten.

Auch verletzte Zivilisten werden kein Geld verlangen.
Auch verletzte Zivilisten werden kein Geld verlangen.
Das Verteidigungsministerium hat nach Angaben eines Beamten auch nicht die Absicht, die getöteten Zivilisten zu zählen. Das US-Militär halte es für zu schwierig, die genaue Zahl der Opfer zu ermitteln.

Der Pentagonbeamte verwies auch auf die Praxis des Regimes von Saddam Hussein, Kämpfer durch zivile Kleidung zu tarnen. Ausserdem sei es schwer zu bestimmen, ob die Opfer von amerikanischem oder irakischem Feuer verursacht wurden.

Am Wochenende hatte der US-Kongress das Verteidigungsministerium in einer Erklärung aufgefordert, Angehörige ausfindig zu machen und ihren Verlust angemessen zu kompensieren. Das Geld könnte auch zur Entschädigung von Sachschäden verwendet werden.

Die irakischen Behörden hatten von etwa 1200 getöteten Zivilisten gesprochen. Andere Angaben gibt es nicht.

(bsk/sda)

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