Erste Opfer nach Absturz von chilenischem Militärflugzeug geborgen
Keine Überlebenden nach Absturz in Chile
publiziert: Samstag, 3. Sep 2011 / 23:43 Uhr

Santiago de Chile - Nach dem Absturz eines chilenischen Militärflugzeugs mit 21 Menschen an Bord sind am Samstag die ersten Todesopfer geborgen worden. Die Leichen von zwei Frauen und einem Mann seien aus dem Meer geholt worden, sagte der Luftwaffengeneral Maximiliano Larraechea.

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Sie seien noch nicht identifiziert. An Bord seien sechs Frauen gewesen. Vizeadmiral Cristian de la Maza sagte, Suchmannschaften hätten auch zahlreiche Wrackteile entdeckt. Das Flugzeug war am Freitagnachmittag in der Nähe der Juan-Fernandez-Inseln in den Pazifischen Ozean gestürzt.

Die Propellermaschine vom Typ Casa 212 habe zwei Mal versucht, auf dem Flughafen der Hauptinsel zu landen, sei dabei aber von schweren Windböen erfasst worden, sagte Felipe Paredes, Mitglied des Inselrats, der die Szene vom Tower aus verfolgte. Anschliessend sei sie aus dem Sichtbereich verschwunden.

«Wir nehmen an, dass es einen Unfall war und dass es keine Überlebenden gibt», sagte der Bürgermeister von Juan Fernandez, Leopoldo Gonzalez. Im Meer wurden Koffer, eine Flugzeugtür und mehrere Rucksäcke gefunden.

Der chilenische Präsident Sebastian Piñera zeigte sich erschüttert. «Das ist ein Schlag für unser Land. In diesen Zeiten des Kummers und der Unsicherheit ist Einigkeit das wichtigste», sagte er. Verteidigungsminister Andres Allamand sprach von einer besonders schwierigen Situation. Bislang werde das Flugzeug aber noch als vermisst geführt.

Fernsehmoderator unter den Vermissten

An Bord war Behördenangaben zufolge auch der chilenische Fernsehmoderator Felipe Camiroaga. Er wollte für eine Morgensendung einen Beitrag darüber drehen, wie der Wiederaufbau von Juan Fernandez nach dem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 und dem anschliessenden Tsunami am 27. Februar 2010 vorangeht.

Damals wurde die Hauptstadt der Insel schwer beschädigt. Ebenfalls an Bord befand sich der Geschäftsmann Felipe Cubillos, ein Schwager des Verteidigungsministers.

Die Militärmaschine hob um 14.00 Uhr (Ortszeit) in der Hauptstadt Santiago ab, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte. Fast vier Stunden später sei der Funkkontakt mit der Luftraumüberwachung abgerissen. «Es ist eine schwierige Landebahn, aber nicht unmöglich», sagte Julio Subercaseaux, Präsident der chilenischen Luftfahrtbehörde dem Staatsfernsehen.

 

(fest/sda)

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