Keine WM-Medaille für Ott und Co.
publiziert: Donnerstag, 26. Mrz 2009 / 21:54 Uhr

An der Frauen-WM in Gangneung (SKor) haben die Schweizerinnen den angestrebten Einzug in die Playoffs verpasst.

Das Team von Mirjam Ott verlor gegen die Titelverteidigerinnen um Skip Jennifer Jones 7:10.
Das Team von Mirjam Ott verlor gegen die Titelverteidigerinnen um Skip Jennifer Jones 7:10.
Das Team von Mirjam Ott hätte mit einem Sieg im letzten Round-Robin-Spiel gegen Kanada das Tiebreak gegen das viertplatzierte Schweden erzwungen, es verlor jedoch gegen die Titelverteidigerinnen um Skip Jennifer Jones 7:10.

Die Schweizerinnen waren gegen Kanada im ersten End mit drei Steinen in Rückstand geraten, dann legten sie eine Aufholjagd hin, die schliesslich aber nicht belohnt wurde. Das Highlight war ein Dreier-Haus im siebten End.

Sie beendeten die Titelkämpfe punktgleich mit Deutschland im 5. Rang. In die Medaillenrunde sind China, Dänemark, Kanada und Schweden eingezogen.

Gegen keinen von diesen vier Gegnern konnte Ott gewinnen, und an keinem Wettkampftag gab es zwei Siege. Die fünfte Niederlage setzte es gegen Schottland ab. Auf besonders bittere Art und Weise zog man gegen China den Kürzeren: Mirjam Otts letzter Stein war auf bestem Weg ins Zentrum des Hauses, die Schweizerinnen benötigten lediglich noch einen «Draw», als urplötzlich Schmutzpartikel einen Strich durch die Rechnung machten.

Starke Saison mit über 110 Spielen

Mirjam Ott kam in ihrer WM-Bilanz auf das Malheur aus der Begegnung mit China zurück: «Jene unglückliche Niederlage war ein herber Nackenschlag. Danach fühlten wir uns wie geschlagene Hunde. Dies zehrte zusätzlich an unserer Energie.»

Die 37-jährige Bernerin fuhr fort: «Momentan ist die Enttäuschung riesengross. Die Qualifikation für die Playoffs war ganz klar unser Ziel, und natürlich machten wir uns auch Hoffnungen auf einen Podestplatz.» Nach Bronze aus dem letzten Jahr wollte Ott in den kommenden Tagen ihre zweite WM-Medaille ins Visier nehmen. Statt den Playoffs steht nun die Analyse mit dem kanadischen Coach Ken Tralnberg im Programm.

Ott mag dem Trip nach Südkorea aber auch Positives abgewinnen: «Das WM-Turnier hat bewiesen, dass das Feld nahe beieinander liegt. Jeder kann im Prinzip jeden schlagen, wir verloren jeweils nur knapp. Deshalb dürfen wir zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die abgelaufene Saison war eigentlich sensationell.» Mirjam Ott, Carmen Schäfer, Valeria Spälty und Janine Greiner haben in den vergangenen Monaten einen Erfolg an den anderen gereiht.

Sie schlossen die Gesamtwertung auf der World Tour Europe als Siegerinnen ab, wurden im Dezember in Örndsköldsvik (Sd) Europameisterinnen, im Februar in Bern Schweizer Meisterinnen und sind für die Olympischen Spiele in Vancouver so gut wie qualifiziert. Die Frauen des CC Davos haben eine sehr intensive Zeit hinter sich. Seit Herbst absolvierten sie über 110 Partien.

Die WM in Südkorea hat auch aufgezeigt, dass auf Ersatzfrau Carmen Küng Verlass ist. Sie rückte für die letzten vier Partien für die unter ihren Möglichkeiten spielende Spälty ins Team und machte ihre Sache gut. Küng gehörte zuletzt der Aarauer Equipe von Silvana Tirinzoni an.

(von Marco Ackermann/Si)

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