Keine neuen Fälle von Vogelgrippe
publiziert: Montag, 27. Feb 2006 / 10:47 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Feb 2006 / 11:05 Uhr

Bern - Nach dem ersten Fall von Vogelgrippe in der Schweiz laufen die Untersuchungen von Vögeln auf Hochtouren.

Ein Gänsesäger in Genf wurde bisher positiv getestet.
Ein Gänsesäger in Genf wurde bisher positiv getestet.
11 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Bundesamt für Veterinärwesen BVET
Die häufigsten Fragen zur Vogelgrippe, Hotline.
www.bvet.admin.ch/01399/index.html?lang=de&PHPSESSID=b14985f8813a69b3b59c031ac42e5a1c

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Informationen über die Vogelgrippe (Influenza A H5N1), Hotline.
www.bag.admin.ch/infekt/vogelgrippe/d/index.htm

Seit gestern sind aber keinen weiteren Fälle aufgetreten. Heute morgen lagen 11 neue Testresultate vor. Sie waren alle negativ. Pro Tag würden derzeit rund 20 Vögel auf Vogelgrippe getestet, sagte Marcel Falk, Sprecher des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET), auf Anfrage. Vom Auffinden eines Vogels bis zum Vorliegen des Testresultats dauert es rund zwei Tage. Seit Oktober wurden insgesamt 118 Vögel untersucht.

Das BVET will diese Woche die Geflügelzüchter in einem Brief an die Hygienemassnahmen erinnern. Weitere Massnahmen auf gesamtschweizerischer Ebene sind im Moment nicht geplant. So plant das BVET keine «Stallpflicht» für Katzen.

Glocke für Katzen

Es sei unwahrscheinlich, dass sich Katzen ansteckten, sagte Falk. Sie würden in der Regel Vögel jagen und nicht Tiere fressen, die sie tot auffänden. Besorgten Katzenhaltern empfiehlt Falk, ihrem Haustier eine kleine Glocke umzubinden - zur Verminderung der Wahrscheinlichkeit, dass die Katze einen Vogel erwischt.

Die Vogelgrippe hatte die Schweiz gestern erreicht: Ein mitten in Genf entdeckter Gänsesäger wurde positiv getestet. Der Kanton richtete eine Schutzzone ein. Dasselbe taten auch Schaffhausen und Thurgau - wegen zweier Vogelgrippe-Fälle auf der deutschen Seite der Grenze.

(fest/sda)

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