Keine zivile Kernreaktoren für Nordkorea
publiziert: Donnerstag, 1. Jun 2006 / 07:35 Uhr

New York - Nordkorea muss auf die seit 1994 geplanten Leichtwasserreaktoren endgültig verzichten.

Hier wäre ein Reaktor für das Projekt gebaut werden sollen.
Hier wäre ein Reaktor für das Projekt gebaut werden sollen.
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Das mit dem Bau beauftragte internationale Konsortium, Korean Peninsula Energy Development Organization (KEDO), gab das Ende des umstrittenen Projekts am Mittwochabend in bekannt.

«Der Vorstand von KEDO hat das Leichtwasserreaktor-Projekt mit Wirkung vom 31. Mai 2006 formal eingestellt», hiess es in einer Erklärung in New York.

Zur Begründung für seine Absage gab das Konsortium an, Pjöngjang habe seine Verpflichtungen nach dem 1994 mit Washington geschlossenen Abkommen nicht eingehalten.

Hilfe gegen Einstellung von Atomprogramm

Nach dieser Vereinbarung war Nordkorea gebunden, sein Atomprogramm einzufrieren.

Als Gegenleistung für den Verzicht auf Atomwaffen winkten dem verarmten Land Energiehilfen, wirtschaftliche Kooperation und eine Normalisierung der Beziehungen zu den USA und Japan.

Im Jahr 2002 beschuldigten die USA Nordkorea jedoch, heimlich Atomwaffen zu entwickeln und stellten ihre Öllieferungen ein. Zur gleichen Zeit stoppte KEDO den Bau der zwei Leichtwasserreaktoren.

Hauptstreitpunkt

Nordkoreas Beharren auf einem zivilen Atomprogramm war einer der Hauptstreitpunkte bei den Sechser-Verhandlungen, an denen neben Nordkorea und den USA China, Südkorea, Japan und Russland teilnahmen.

Nordkorea hatte die Beendigung seines Atomwaffenprogramms immer wieder von der Lieferung ziviler Kernreaktoren durch die USA abhängig gemacht.

Das Land will erst dann wieder zum Atomsperrvertrag zurückkehren und internationale Atominspektionen zulassen.

(rr/sda)

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