Klage von Werbeaufsichtsbehörde abgeschmettert
Kellogg's schockiert Mutter mit lesbischem Kuss
publiziert: Dienstag, 22. Mrz 2016 / 15:00 Uhr

Pagewood - In Australien hat der Cerealienhersteller Kellogg's mit seinem neuen Werbespot eine Mutter zur Klage beim Advertising Standards Board bewegt.

Sie glaubt, dass ein kurz gezeigter Kuss zwischen zwei Frauen zahlreiche Kinder verstören könnte. «Werbung sollte auch das Wohl von Kindern und Familien beachten», so die erzürnte Frau.

«Dieser physische Akt hat rein gar nichts mit einem Frühstücksprodukt zu tun (...). Mein sieben Jahre alter Sohn muss das nicht in unserem Wohnzimmer zu sehen bekommen», unterstreicht die entsetzte Frau. Zudem sei der Werbespot zu einer Sendezeit ausgestrahlt worden, in der mehrheitlich Familien das Programm anschauen. Dieses Vorgehen sei unverantwortlich und ferner nerve die ihrer Meinung nach ständige Verbreitung lesbischer Botschaften.

Im Spot für das Kellogg's Getreideprodukt «Special K» sind zahlreiche feiernde Frauen jeden Alters mit unterschiedlichen Figuren, Kulturen und Geschlechtsorientierungen zu sehen. Obwohl der Fokus der Werbenden ganz offensichtlich auf der Freude über Vielfalt und Gegensätzlichkeit liegt, erzürnt der kurzer Kuss zwischen zwei Frauen die australische Mutter so sehr, dass sie sich beim Advertising Standards Board beschwerte.

Kein unangemessener Fokus

Die australische Werbeaufsichtsbehörde reagierte umgehend auf die harsche Kritik und nimmt das Unternehmen Kellogg's in Schutz. «Die Szene ist nur sehr kurz. Unser Gesamteindruck ist, dass Frauen gezeigt werden, die sich selbstbewusst verhalten. Es gibt keinen unangemessenen Fokus auf diese eine bestimmte Szene, die ohnehin nur sehr flüchtig ist», erklärt ein Sprecher.

(bert/pte)

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