Hungersnot in Afrika
Kenias Präsident schlägt Internationale Konferenz vor
publiziert: Donnerstag, 4. Aug 2011 / 19:17 Uhr
Die Dürre am Horn von Afrika markiert die heftigste Katastrophe seit Jahrzehnten.
Die Dürre am Horn von Afrika markiert die heftigste Katastrophe seit Jahrzehnten.

Nairobi - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey ist am Donnerstag in Nairobi vom kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki empfangen worden. Dabei rief Kibaki über die Schweizer Aussenministerin die internationale Gemeinschaft auf, schnell auf die Dürre in der Region zu reagieren.

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Kenia habe langfristige und nachhaltige Anstrengungen gegen die Hungersnot am Horn von Afrika unternommen und erwarte nun einen koordinierten Effort der internationalen Gemeinschaft, um die bevorstehende Katastrophe zu verhindern. Dies sagte Kibaki gemäss einer Mitteilung des kenianischen Präsidialamtes vom Donnerstag.

Wegen der Dürre in Kenia, Äthiopien, Somalia und Dschibuti seien 10 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, sagte Kibaki weiter. In Kenia träfen täglich 3000 somalische Flüchtlinge ein.

Kibaki schlug beim Treffen mit der Schweizer Bundespräsidentin zudem eine in Kenia stattfindende internationale Konferenz vor, bei der Hilfsmassnahmen gegen die Dürre- und Hungerkatastrophe besprochen werden sollen. Am 25. August soll auf Initiative der Afrikanischen Union bereits eine erste Hilfs-Konferenz in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba stattfinden.

(dyn/sda)

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