Rückkehr des Motivators auf Riccardo Fuhrer
Kent Ruhnke ist neuer SCB-Trainer
publiziert: Dienstag, 8. Jan 2002 / 14:55 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Jan 2002 / 20:23 Uhr

Bern - 24 Stunden nach der Entlassung des Trainers Riccardo Fuhrer präsentierte der SC Bern wie gemeinhin erwartet den Kanadier Kent Ruhnke (49) als Nachfolger. Der frühere ZSC-Meister-Coach einigte sich mit dem SCB auf einen Vertrag bis Ende Saison und steht beim Heimspiel gegen Zug als Cheftrainer an der Bande.

Assistiert wird Ruhnke beim Einstand vom tschechischen Nachwuchs- Trainer Mirek Hybler. Zuletzt war Kent Ruhnke nur noch am Rande als gelegentlicher Zeitungs-Kolumnist und Beobachter mit dem Eishockey verbunden. Hauptberuflich unterrichtete er als Lehrer an einer internationalen Schule im Raum Zürich.

Warum die Wahl in Bern auf Ruhnke fiel, sagte Geschäftsführer Marc Lüthi: «Ruhnke hat Erfahrung als 'Nothelfer'. In der Vergangenheit hat er sowohl Biel als auch die ZSC Lions zum Meistertitel geführt. Ausserdem ist er ein guter Motivator, der positive Impulse setzen kann, um das Team in heiklen Momenten zu stabilisieren.» Ruhnkes wichtigste Aufgabe wird es zunächst sein, Bern in die Playoffs zu führen.

Seinen letzten Job als Trainer verliess Ruhnke unfreiwillig, aber mit überwältigendem Erfolg: Im Frühling 2000 coachte er die ZSC Lions zum ersten Titel nach 39 Jahren -- und musste das Hallenstadion nach zweijährigen Engagement trotzdem verlassen, weil sich Sportchef Simon Schenk frühzeitig gegen eine Verlängerung des Vertrags entschieden hatte.

Ruhnke -- Nothelfer und Meistercoach

Ruhnke erlebte in den letzten beiden Dekaden in der Schweiz zahlreiche Stationen. Von Riessersee (De) aus kommend unterschrieb er 1979 beim ZSC einen Vertrag als Spielertrainer und führte die Stadtzürcher in die höchste Klasse. Wenige Monate später, im Herbst 1980, war Ruhnke nach einer 0:7-Niederlage in Kloten nicht mehr erwünscht und wurde beurlaubt. Noch während einem Einsatz beim Spengler Cup in Davos einigte sich der Kanadier mit Biel, das er drei Jahre später zum Meistertitel coachte.

Nach seinem Gastspiel im Seeland verliess er die Schweiz und arbeitete an einem College in Halifax. In Freiburg kehrte er -- quasi als Nothelfer -- mit mässigem Erfolg hinter die Bande zurück; dank dem NLA-Aufstieg (und der Etablierung) Oltens rückte Ruhnke wieder in den Fokus der ambitionierteren NLA-Klubs. 1990 nahm er die Offerte Zugs an, wurde im November dann aber nach wenigen Partien von Manager Roli von Mentlen entlassen.

Dem Innerschweizer Fiasko folgte ein italienischer Titel mit Mailand und die Rückkehr zu Olten (1993 bis 1995), ehe er für kurze Zeit in die Anonymität der NLB (Martigny) abtauchte.

(bb/sda)

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