Kerry stärkt Favoritenrolle bei US-Vorwahlen
publiziert: Mittwoch, 4. Feb 2004 / 07:10 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Feb 2004 / 08:51 Uhr

Washington - Senator John Kerry aus Massachusetts hat sich bei den Vorwahlen der US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur klar von seinen Mitbewerbern abgesetzt. Er siegte in fünf von sieben Bundesstaaten.

Durchmarsch bis zum Weissen Haus? John Kerry gewann die Vorwahlen in fünf Bundesstaaten.
Durchmarsch bis zum Weissen Haus? John Kerry gewann die Vorwahlen in fünf Bundesstaaten.
Nach offiziellen Zwischenergebnissen gewann der 60-jährige Kerry in Missouri, North Dakota, New Mexico und Delaware. TV-Prognosen sahen ihn auch in Arizona vorne. Kerry hatte sich bei den ersten Vorentscheidungen in Iowa und New Hampshire an die Spitze gesetzt.

Im Wahlkampf präsentiert sich der Vietnam-Kriegsveteran als moderate und in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik verlässliche Alternative zu Amtsinhaber. Jüngste Umfragen sahen Kerry in der US-weiten Wählergunst vor dem Präsidenten.

Sein Senatskollege John Edwards gewann in seinem Heimatstaat South Carolina und erreichte damit das selbst gesteckte Ziel. Vor jubelnden Anhängern in Columbia, South Carolina, wiederholte Edwards seinen Wahlkampfslogan: "Ich werde den Leuten das Weisse Haus zurückgeben!"

Der 50-jährige Anwalt, der sich aus armen Verhältnissen zum Millionär hochgearbeitet hatte, baut in seiner Kampagne auf die Kritik an engen Verflechtungen zwischen Bush und den Lobby-Interessen der US-Wirtschaft. Viele Demokraten sehen Edwards als geeigneten Anwärter für die US-Vizepräsidentschaft.

Der frühere NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark errang gemäss Hochrechnungen einen knappen Sieg in Oklahoma. Verlierer des Vorwahl-Marathons war der Kriegsgegner Howard Dean, dessen Ergebnisse zumeist im Zehn-Prozent-Bereich lagen.

Der vormals als Favorit gehandelte Ex-Gouverneur des Bundesstaates Vermont kündigte trotz erneuter Pleiten in dieser Abstimmungsrunde an, weiter um die Kandidatur kämpfen zu wollen.

Senator Joe Lieberman verzichtete nach seinem schwachen Abschneiden auf eine weitere Kandidatur. Er gratulierte Kerry zu seinem Erfolg und kündigte an, nach seinem Ausscheiden aus dem Kandidatenrennen den demokratischen Bewerber zu unterstützen, der aus den Vorwahlen als Sieger hervorgeht.

(fest/sda)

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