Kestenholz´ öffentlicher Wutausbruch
publiziert: Mittwoch, 15. Dez 2004 / 21:21 Uhr

Ueli Kestenholz (29) leistete sich beim Weltcup in Nassfeld-Hermagor (Ö) nach einer umstrittenen Disqualifikation einen verbalen Fauxpas. Nach einem erfolglosen Protest gegen den Entscheid kritisierte er den FIS-Renndirektor öffentlich massiv.

Ueli Kestenholz werde allfällige Konsequenzen tragen.
Ueli Kestenholz werde allfällige Konsequenzen tragen.
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Als der Franzose Vincent Valéry den Berner Oberländer in der ersten Runde der Boardercross-Finalläufe von der Ideallinie abdrängen wollte, wehrte sich Kestenholz mit dem Arm. "Das ist in solchen Fällen absolut üblich", beschrieb er die aus seiner Optik harmlose Szene hinterher. Die FIS-Kommissäre befanden die Berührung Kestenholz´ aber als irregulär und schlossen ihn ohne Beschwerde des betroffenen Konkurrenten direkt aus.

Das harte Urteil mochten Kestenholz und Trainer Harald Benselin nicht akzeptieren; den hinterlegten Protest wiesen die Rennkommissäre allerdings sofort ab. Als sich Kestenholz daraufhin über die zweite negative Kunde im Übertragungswagen bei Alex Höller, der als Renndirektor die Verantwortung trug, persönlich beschwerte, eskalierte die Situation: Nach der Version des Schweizers hat ihn Höller "auf schnöde Art und Weise" vor die Türe gesetzt, kurze Zeit später wiederholte er seine Vorwürfe in einem kernigen Interview mit dem Platzspeaker.

"Es war eine Reaktion im Frust", gab der Leader der Schweizer Boardercross-Equipe nach seiner öffentlichen Schelte zu. Beschönigen mochte er nicht viel: "Ich bin zwar nach wie vor überzeugt davon, dass ich absolut zu Unrecht disqualifiziert worden bin und unser Protest nicht sauber geprüft wurde. Aber die Wortwahl war sicher falsch, ich habe schon ein paar unschöne Dinge gesagt, ja. Deshalb werde ich allfällige Konsequenzen selbstverständlich tragen."

(bert/Si)

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