Für Nationalratskandidatur
Kiener Nellen schafft erste Hürde
publiziert: Mittwoch, 14. Jan 2015 / 23:29 Uhr
Margret Kiener Nellen will bei den Nationalratswahlen erneut antreten.
Margret Kiener Nellen will bei den Nationalratswahlen erneut antreten.

Bern - Die amtierende Berner SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen hat die erste Hürde für eine neue Nationalratskandidatur geschafft: Die SP Region Bern-Mittelland hat sie am Mittwochabend zuhanden der Kantonalpartei für einen Listenplatz nominiert.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die wegen einer Steuererklärung aus dem Jahr 2011 in die Schlagzeilen geratene Rechtsanwältin aus Bolligen BE machte an einer Versammlung der regionalen Sektion zwar deutlich weniger Stimmen als andere Bewerber. Sie übertraf aber auch klar das für eine Nomination nötige absolute Mehr.

Kiener Nellen muss nun noch von der Kantonalpartei nominiert werden: Die definitive Listengestaltung für die Nationalratswahlen vom Herbst dieses Jahres nimmt die SP Kanton Bern an einer Versammlung Anfang März vor.

Nicht gut für SP

Gegen eine Kandidatur von Kiener Nellen wurde an der Versammlung in Bern vor allem ins Feld geführt, ihre Kandidatur würde der Partei schaden. Eine Partei, die sich für Steuergerechtigkeit eintrete, mache sich so unglaubwürdig.

Die Befürworter einer neuen Kandidatur sagten, gegen Kiener Nellen laufe eine Kampagne. Es gehe darum, der SP zu schaden. Kiener Nellen habe nichts Illegales getan und sei eine gute Politikerin.

Doppelmoral

Die «Weltwoche» hatte im Herbst des letzten Jahres geschrieben, das Ehepaar Kiener Nellen verfüge über ein grosses Vermögen, habe aber 2011 dank eines Einkaufs des Mannes von Margret Kiener Nellen in eine Pensionskasse kein Einkommen versteuert.

Angesichts des Kampfs von Kiener Nellen gegen die Steueroptimierung der Langenthaler Ammann Group und angesichts ihres Kampfes gegen die Pauschalbesteuerung sei das Doppelmoral.

(bg/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Geri Müller will sich künftig auf sein Amt als Stadtammann konzentrieren.
Seengen AG - Der wegen seiner Nacktselfie-Affäre in die Schlagzeilen geratene Aargauer Grünen-Nationalrat Geri Müller tritt bei den Nationalratswahlen 2015 nicht mehr an. Er will ... mehr lesen 1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Unternehmenssteuerreform  Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft weniger weit entgegenkommen als der Nationalrat. Die kleine Kammer hat am Montag die Interessen der Kantone im Auge behalten und verschiedene Steuervergünstigungen für Unternehmen abgelehnt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -3°C 3°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wechselnd bewölkt, Regen
Basel 0°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen -3°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregenschauer
Bern -3°C 2°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern -2°C 4°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wechselnd bewölkt, Regen
Genf 1°C 4°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer anhaltender Regen
Lugano -4°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten