Killer töten in Mexiko 13 Jugendliche bei Fussballfest
publiziert: Sonntag, 31. Jan 2010 / 22:38 Uhr / aktualisiert: Samstag, 24. Jul 2010 / 17:38 Uhr

Mexiko-Stadt - Bei zwei Massakern sind am Wochenende in Mexiko insgesamt 20 Menschen ermordet worden. In der Stadt Ciudad Juárez eröffneten Killer das Feuer auf feiernde Jugendliche. Insgesamt 13 junge Leute starben, 17 weitere wurden verletzt.

Bei den Opfern in Mexiko-Stadt handelte es sich nach Angaben der Behörden um Mitglieder eines Fussballclubs, die einen Pokalsieg feierten. (Symbolbild)
Bei den Opfern in Mexiko-Stadt handelte es sich nach Angaben der Behörden um Mitglieder eines Fussballclubs, die einen Pokalsieg feierten. (Symbolbild)
4 Meldungen im Zusammenhang
Die Täter fuhren mit etwa zehn Fahrzeugen vor und blockierten die Zugangsstrassen. Dann schossen sie aus automatischen Waffen. Bei den Opfern handelte es sich nach Angaben der Behörden um Mitglieder eines Fussballclubs, die einen Pokalsieg feierten.

Tote war Zeugin eines anderen Massakers

Einem Bericht der Zeitung «El Universal» zufolge war unter den Ermordeten auch eine junge Frau, die vor einigen Tagen Zeugin eines anderen Massakers geworden war. Erst am Samstag waren zehn Menschen an verschiedenen Punkten der Stadt erschossen worden.

Ciudad Juárez ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Durchgangsort für Drogen in die US-Stadt El Paso direkt hinter der Grenze. Die durchschnittliche Mordrate pro Tag in der von Drogenkartellen umkämpften Stadt mit 1,3 Millionen Einwohnern liegt bei sieben und ist damit je Einwohner höher als nirgendwo sonst auf der Welt.

2006 hatte die Regierung Zehntausende Soldaten in die Stadt geschickt, um die Drogenkartelle von Sinaloa und Suárez zu bekämpfen. Der Gewaltkriminalität wurden sie jedoch nicht Herr.

In der Stadt Iguala im Südwesten des Landes waren bereits am Samstag sieben Leichen gefunden worden. Die Opfer waren alle erstickt worden, indem ihnen die Täter Paketband auf Mund und Nase klebten, wie die Polizei mitteilte.

(zel/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Mexiko-Stadt - Die Regierung des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua will für ... mehr lesen
In Ciudad Juárez führt eine wichtige Drogenroute in die USA vorbei. (Symbolbild)
Vielleicht hat die hohe Belohnung von 2,3 Mio. Dollar die Polizei besonders motiviert. (Archivbild)
Tijuana - Die mexikanische Polizei hat einen der meist gesuchten Drogenbosse des Landes gefasst. Wie aus Polizeikreisen verlautete, wurde Teodoro García Simental alias «El Teo» in La ... mehr lesen
Ciudad Juárez - Trauriger Rekord im mexikanische Drogenkrieg: ... mehr lesen
In den ersten neun Tagen dieses Jahres der Zeitung zufolge sind in Mexiko bereits 283 Morde begangen worden. (Symbolbild)
Umkämpfte Fronten im Drogenkrieg. (Symbolbild)
Ciudad Juárez - Im Drogenkrieg im ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten ... mehr lesen
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen  
Der 22-jährige befindet sich seit Samstag auf der Flucht. (Symbolbild)
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 12°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 13°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 11°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 10°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 12°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 12°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten