Kinder aus dem «Reagenzglas»
publiziert: Donnerstag, 2. Nov 2006 / 11:37 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 2. Nov 2006 / 17:43 Uhr

Neuenburg - Gut ein Prozent der Kinder in der Schweiz sind 2004 durch künstliche Befruchtung gezeugt worden.

Ein Drittel der vorgenommenen künstlichen Befruchtungen führten zu einer Schwangerschaft.
Ein Drittel der vorgenommenen künstlichen Befruchtungen führten zu einer Schwangerschaft.
2 Meldungen im Zusammenhang
Von 3600 behandelten Frauen wurde ein Drittel schwanger. Das zeigt die erste Statistik über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung.

Gut zwei Drittel der in vitro erzeugten Schwangerschaften mündeten in eine Geburt. 2004 waren das 772 Geburten mit 986 Babys, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) zu seinen erstmals erhobenen Zahlen mitteilt.

Mindestens 917 Babys lebten, sieben waren Totgeburten und von 62 hiess es «Status nicht bekannt».

Vier Fünftel waren Einlingsgeburten, ein Fünftel Zwillingsgeburten und weniger als 1 Prozent Drillingsgeburten. Bezogen auf alle in der Schweiz geborenen Kinder wurden aber 12 Prozent der Zwillinge und 31 Prozent der Drillinge durch künstliche Befruchtung gezeugt.

5800 Behandlungszyklen

Einer Geburt dank einer In-vitro-Fertilisation geht eine aufwendige medizinische Behandlung voraus. Nach BFS-Angaben umfasste die Behandlung einer Frau durchschnittlich 1,6 Zyklen. Insgesamt wurden damit 2004 in der Schweiz 5800 Behandlungszyklen durchgeführt.

In 90 Prozent der Zyklen konnten Embryonen transferiert werden. In 21 Prozent der Transfers resultierte eine Schwangerschaft. Ein Zyklus beginnt mit einer hormonellen Stimulation für eine Eientnahme, dann folgen die Befruchtung im Reagenzglas und der Transfer. 2003 wurden 711 Embryonen vernichtet.

Die Zahl von 3600 Frauen, die sich einer Behandlung zur medizinisch unterstützten Empfängnis unterzogen, repräsentiert ein Promille der Frauen im gebärfähigen Alter zwischen 15 und 44 Jahren.

Partner als Ursache

Gemäss der Statistik lag in rund 40 Prozent der Fälle die Ursache für die misslingende natürliche Fortpflanzung beim Partner der Frau. In den übrigen Fällen war sie bei der Frau, bei beiden Partnern oder sie konnte nicht festgestellt werden.

Eine künstliche Befruchtung wird in der Schweiz je nach Indikation von der Grundversicherung der Krankenkenkassen bezahlt.

(dl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Auch die kleinen MessebesucherInnen sind an den «Babydays» willkommen.
Biel - Am Freitag, 10. November 2006 öffnen die Türen des Bieler Kongresshauses zur 3. Auflage der Bieler «Babydays». mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung ... mehr lesen  
Einschulung.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch ... mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.auktionen.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -2°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Basel -3°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen -1°C 7°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Bern -3°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Luzern -2°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Genf 0°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Lugano 1°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, wenig Schnee
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten