Kinder wollen in Pakistan nicht mehr zur Schule
publiziert: Dienstag, 27. Dez 2005 / 21:15 Uhr

Genf - Die Kinder in der pakistanischen Erdbebenregion wollen nicht zurück in den Unterricht. Sie sind vom tausendfachen Tod ihrer Kameraden traumatisiert, kommt die Internationale Organisation für Migration (IOM) zum Schluss.

10 Prozent der Menschen in der Region leiden unter psychischen Problemen.
10 Prozent der Menschen in der Region leiden unter psychischen Problemen.
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Ein Projekt der in Genf ansässigen Organisation für die Wiederaufnahme des Schulunterrichts in der Gegend um die Stadt Abbottabad musste annulliert werden. Die Schüler weigerten sich laut IOM, ein instandgestelltes Gebäude zu betreten, solange das Gebiet noch von Nachbeben erschüttert wird.

Die IOM hat nun mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begonnen, Psychologen-Teams in das Erdbebengebiet zu schicken. Eine Umfrage unter 1400 Personen hat nämlich ergeben, dass etwa 10 Prozent der Menschen in der Region unter psychischen Problemen leiden. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder.

(bsk/sda)

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