Kinder als Bundesräte
Kinder wollen mehr Schutz vor Gewalt
publiziert: Sonntag, 24. Feb 2002 / 16:16 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Feb 2002 / 09:53 Uhr

Basel - Wenn sie an der Macht wären, würden Kinder sich für mehr Schutz vor Gewalt einsetzen. Dies ergab eine Umfrage von UNICEF bei 17'000 Schweizer Kindern. Im Beisein von Bundesrat Joseph Deiss wurden am Sonntag in Basel die Resultate vorgestellt.

Fünf Jahre nach der Ratifizierung der UNO-Kinderrechtskonvention sollten die Kinder mittels der Umfrage eine Stimme erhalten. Befragt wurden im Januar 9- bis 15-Jährige. Rund 50 Prozent hätten geantwortet, sagte Elsbeth Müller, Generalsekretärin von UNICEF Schweiz, vor den Medien.

Die Auswertung der Resultate dauert an. Trends stehen aber bereits fest: «Wenn ich Bundesrat oder Bundesrätin wäre, würde ich meine Versprechen halten», versicherten 92 Prozent der Kinder. 87 Prozent würden die Kriminalität strenger verfolgen. Nur gerade 28 Prozent würden genau so handeln, wie der jetzige Bundesrat es tut.

Die Gewalt ist die Hauptsorge der Kinder. 93 Prozent würden mehr Schutz vor Gewalt ermöglichen, wenn sie an der Macht wären. Auch Umweltschutz scheint den Kindern wichtig zu sein: 83 Prozent gaben an, sie würden als Bundesrat mehr dafür tun.

Zum UNICEF-Kindertag versammelten sich in Basel mehr als 300 Kinder. Sie nahmen an Workshops mit Muskerinnen (Sina und TEARS), Politikern und Medien teil. Zudem befragten sie auf den Strassen Basels Erwachsene zu Kinderrechten.

(kil/sda)

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