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Kinderlachen im Katastrophengebiet
publiziert: Mittwoch, 6. Apr 2011 / 08:33 Uhr

In einem der Notlager in der Stadt Tome hat World Vision jetzt sein erstes Kinderbetreuungszentrum eröffnet.

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Alle dort betreuten Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren stammen aus der Provinz Miyagi, in der World Vision bereits wenige Tage nach dem starken Erdbeben und der darauf folgenden Tsunami-Welle Nothilfe leistet. Die Region gehört zu einem der am schwersten betroffenen Gebiete Japans.

In den Kinderbetreuungszentren werden Kinder von speziell geschultem Personal betreut. In den Zentren können sie ungestört spielen, ohne immer wieder mit den Schrecken ihrer Erlebnisse konfrontiert zu werden. Erlebtes können sie spielerisch verarbeiten und bei Bedarf auch mit den Betreuern besprechen.

Unter den Kindern in Tome war vor allem der Wunsch im Freien zu spielen sehr gross, wie Mitarbeiter von World Vision nach einem ersten Treffen mit den Kindern berichten. Fussball sollte es sein. Und so spielten die Kinder an ihrem ersten Tag im Zentrum eine ganze Stunde miteinander im Freien, bis Regen sie wieder ins Innere des Zentrums brachte. «Es war so toll wieder mit Freunden Fussball zu spielen», erzählt der elfjährige Kousei anschliessend begeistert.

Die sechsjährige Karin erzählt, dass der Tsunami all ihre Malsachen «mitgenommen» hat und dass sie jetzt einfach gerne wieder ein paar Bilder malen würde. Gesagt getan. In den Betreuungszentren stehen viele Spielsachen zur Verfügung. Malen und basteln ist da kein Problem.

«Da die Kinder zurzeit nicht zur Schule gehen können, sind die Betreuungszentren umso wichtiger. Sie bieten eine sinnvolle Beschäftigung und entlasten auch die Familien», erklärt Makiba Yamano, World Vision Kinderschutzexperte.

(sk/World Vision)

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