Kinderlähmung breitet sich in Afrika wieder aus
publiziert: Mittwoch, 8. Apr 2009 / 16:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 8. Apr 2009 / 17:13 Uhr

Genf - Die weitgehend eingedämmt geglaubte Kinderlähmung ist in Afrika wieder auf dem Vormarsch. Seit vergangenem Jahr habe sie sich von Nigeria und vom südlichen Sudan aus ausgebreitet, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf mit.

Erneuter Rückschlag im Kampf gegen die Kinderlähmung. (Symbolbild)
Erneuter Rückschlag im Kampf gegen die Kinderlähmung. (Symbolbild)
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Mittlerweile seien 15 Staaten betroffen, darunter Angola, Kongo und Uganda, das seit über einem Jahrzehnt poliofrei gewesen sei.

Besorgniserregend seien auch Fälle in Port Sudan, weil ein früherer Ausbruch in den Jahren 2004 bis 2006 von dort auf die Arabische Halbinsel und bis nach Indonesien übergegriffen habe.

Die Organisation forderte 1,6 Millionen Euro für eine Impfkampagne und verwies auf den Erfolg bisheriger Anstrengungen. Noch 1988 sei die Kinderlähmung in 125 Ländern heimisch gewesen. Heute sei sie es nur noch in Nigeria, Indien, Pakistan und Afghanistan.

Das Poliovirus sollte bereits Ende 2000 vom Globus verschwunden sein. Der Kampf gegen den tückischen Erreger erlitt jedoch immer wieder Rückschläge.

(bert/sda)

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