Kindo: Stammbaumpflege in Web-2.0-Manier
publiziert: Samstag, 10. Nov 2007 / 21:35 Uhr

London - Vor kurzem ist die Web-2.0-Plattform Kindo gestartet. Die Internetseite soll als Kommunikationsplattform für Familien fungieren.

«Wir möchten versuchen, mit unseren Familien zu Hause zu kommunizieren und rauszufinden was so alles los ist», erklären die Kindo-Betreiber.
«Wir möchten versuchen, mit unseren Familien zu Hause zu kommunizieren und rauszufinden was so alles los ist», erklären die Kindo-Betreiber.
Weiterführende Links zur Meldung:

Die Website für Familien:

kindo.com/

Ziel der Community-Seite ist es laut ihren Betreibern vor allem, Familienmitglieder näher zusammen zu bringen, egal wie weit diese in der realen Welt voneinander entfernt sind.

Um die teilweise recht grossen Distanzen überbrücken zu können, wolle man das Potential aktueller technischer Möglichkeiten nützen und verschiedene Kommunikationskanäle auf einem Portal bündeln.

«Es geht darum, eine moderne Medien- und Internetfirma zu formen, die 100-prozentig auf die Familie fokussiert ist und darauf, was Familien wollen», erläutern die Kindo-Betreiber auf ihrer Homepage.

Dadurch wolle man sich auch von anderen vergleichbaren Social-Networking-Diensten wie FamilyOne oder Verwandt.de absetzen, die sich hauptsächlich auf Stammbäume und Ahnenforschung spezialisiert haben.

Plattform für Familien

«Wir sehen uns eher als Kommunikations- und Unterhaltungsplattform für Familien denn als Hobby-Ahnen- oder Namensforschungsseite», erklärt Mario Ruckh, Marketingchef bei Kindo. Ausserdem konzentriere man sich auf eine andere Zielgruppe.

«Wir haben in mancher Beziehung noch nicht ganz so viele Features wie andere Seiten, aber dafür einen klaren Fokus. Wir richten uns eher an junge Eltern und Erwachsene und weniger an Kinder, wie man auch am Design sieht», so Ruckh.

Idee entstand Anfang 2007

Die Idee hinter Kindo entstand Anfang 2007. Im Rahmen eines längeren Auslandsaufenthalts kehrte man nach einigen Tagen Heimaturlaub wieder nach London zurück und diskutierte die Schwierigkeit, den Kontakt mit der eigenen Familie aufrecht zu erhalten.

«Wir möchten versuchen, mit unseren Familien zu Hause zu kommunizieren und rauszufinden was so alles los ist», erklären die Kindo-Betreiber. Neben Geschichten über betrunkene Verwandte, enttäuschte Schwestern und andere Familienprobleme kam die Rede bald auch auf Internet Start-ups und deren Möglichkeiten.

Nach einer ersten Testphase wurde das Familienportal vergangene Woche offiziell gestartet. Bereits während des Beta-Tests war die von einem internationalen Team junger Mitarbeiter betriebene Seite in acht Sprachen verfügbar.

«Kindo ist mit Sicherheit das internationalste Familiennetzwerk der Welt», verkündet Ruckh selbstsicher und fasst abschliessend die Arbeit am Projekt so zusammen: «Wir sind ein cooles Team in einem unprätentiösen Londoner Büro, mit unseren eigenen Überzeugungen und machen fast alles selbst».

(dl/pte)

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