Kirchliche Solidaritätsaktionen für irakische Bevölkerung
publiziert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 17:02 Uhr

Bern - Die Schweizer Landeskirchen planen keine neuen Aufrufe zum Gebet. Nach Kriegsausbruch konzentrieren sie sich auf Hilfe vor Ort und konkrete Zeichen der Solidarität zwischen den Religionen.

Die Schweizer Landeskirchen planen keine neuen Aufrufe zum Gebet.
Die Schweizer Landeskirchen planen keine neuen Aufrufe zum Gebet.
Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) lanciere keinen neuen Aufruf zum Gebet für den Frieden und zur Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung, sagte SEK-Sprecher Simon Weber auf Anfrage. Die SEK hatte Anfang März eine interreligiöse Feier durchgeführt, an der auch Vertreterinnen der Schweizer Landesregierung teilnahmen.

Damit haben wir zum Ausdruck gebracht, dass ein Krieg nicht zwischen den Religionen geführt wird, sagte Weber. Nun sei es wichtig, dass dieses Zeichen gegen die Instrumentalisierung der Religion in den einzelnen Kirchgemeinden umgesetzt werde. Es ist nicht wahr, dass die verschiedenen Glaubensgemeinschaften nicht zusammenleben können, auch wenn die Politiker das behaupten, sagte Weber.

Auch die Schweizer Bischofskonferenz hat schon vor dem Krieg zum Gebet für den Frieden aufgerufen. Sie überlässt die Durchführung der Gebets- und Solidaritätsaktionen nun den Diözesen, wie Marc Aellen, Sprecher der Schweizer Bischofskonferenz erklärte.

Jetzt sei aber auch die Zeit für Taten gekommen: Wichtig ist jetzt die Arbeit der Hilfsorganisationen, um der betroffenen Bevölkerung in Irak und in den Kurdengebieten zu helfen, sagte Aellen. Die konfessionelle Hilfsorganisation Caritas etwa ist an der irakisch-türkischen Grenze präsent und unterstützt zahlreiche Projekte in Irak.

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat ein Info-Telefon für die rund 8000 irakischen Staatsangehörigen in der Schweiz eingerichtet. In dem frühen Stadium des Krieges stehen aber kaum konkrete Informationen zur Verfügung.

Im Moment herrscht viel Verwirrung, niemand weiss, was wirklich passiert, sagte SRK-Projektleiter Hugo Köppel auf Anfrage. Die Linie, seit Donnerstag in Betrieb, sei aber bewusst in einer frühen Phase des Konflikts eingerichtet worden.

(bert/sda)

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