Kirgistan - Die IKRK beruhigt
publiziert: Freitag, 25. Mrz 2005 / 16:42 Uhr / aktualisiert: Samstag, 26. Mrz 2005 / 11:04 Uhr

Bern/Genf - Die Spitäler in Kirgistan haben laut IKRK alles Nötige, um die beim Umsturz Verletzten zu behandeln. Am Donnerstag hatten IKRK-Mitarbeiter die Spitäler Bischkeks besucht.

Kirgistan ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.
Kirgistan ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.
9 Meldungen im Zusammenhang
Insgesamt zählten die IKRK-Leute etwa 60 Verletzte, die in den Spitälern der Hauptstadt behandelt wurden, wie IKRK-Sprecher Vincent Lusser erklärte. Keiner davon habe Schussverletzungen aufgewiesen.

Lusser konnten keine Angaben zur genauen Anzahl der Verletzten machen, denn das IKRK habe nur Kenntnis von den in Spitälern behandelten.

Wieviele Menschen nur leicht verletzt wurden, und sich selbst zuhause gepflegt haben, wissen wir nicht, sagte er.

Unklar Lage

In Bischkek selbst ist weiter unklar, wieviele Opfer der Umsturz vom Donnerstag gefordert hat. Nach letzten Angaben des Innenministeriums wurden bis zu fünf Menschen getötet und hunderte verletzt.

Das IKRK hat fünf Delegierte in Kirgistan, die mit dem Roten Halbmond des Landes zusammenarbeiten.

Die IKRK-Delegierten besuchen laut Lusser normalerweise Gefangene in der zentralasiatischen Republik und haben in den Anstalten ein Programm zum Kampf gegen Tuberkulose lanciert. Zudem gebe es Programme zum Völkerrecht.

Keine Sicherheitsmassnahmen

Für die fünf IKRK-Delegierten wurden laut Lusser keine speziellen Sicherheitsmassnahmen angeordnet; sie seien angehalten, sich von Unruhen fern zu halten und neutral zu bleiben. Die Ereignisse dieser Tage stellen keine Konfliktsituation dar, sagte der IKRK-Sprecher weiter.

Insgesamt leben in Kirgistan laut Angaben der Schweizer Behörden 60 Menschen mit Schweizer Pass, darunter 12, die für das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie Helvetas arbeiten.

Schwerpunktland

Kirgistan ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Der Bund gibt für Krigistan rund 19 Millionen Franken pro Jahr aus.

Seit 1992 vertritt die Schweiz zudem die sogenannte Helvetistan-Gruppe, der auch Kirgistan angehört, bei den internationalen Finanzinstitutionen.

(bsk/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bischkek - Nach tagelangem Streit ... mehr lesen
Die Lage in Bischkek ist noch immer angespannt.
Askar Akajew bezeichnet die Vorgänge in seiner Heimat als "Putsch".
Moskau - Der gestürzte kirgisische ... mehr lesen
Bischkek - In Kirgisien hat sich die ... mehr lesen
Der Freiheitspark im Zentrum von Bischkek.
Die Ereignisse in Kirgisien drohen die Machtbalance in Zentralasien zu zerstören.
Moskau - So schnell waren weder ... mehr lesen
Bischkek/Moskau - Der bisherige ... mehr lesen
Wo sich Askar Akajewitsch Akajew derzeit befindet, ist unklar.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Kurmanbek Bakiew.
Bischkek - Das kirgisische ... mehr lesen
Bischkek - Nach dem ... mehr lesen
Mit der Ruhe in Bischkek ist es momentan nicht sehr weit her.
Der Entscheid sei laut Gerichtspräsident Osmonow (r) einstimmig gefallen. (Bild: Archiv)
Moskau - Das Oberste Gericht ... mehr lesen
Bischkek - Nach tagelangen Massenprotesten in Kirgisien bewegen sich Regierung und Opposition vorsichtig aufeinander ... mehr lesen
Präsident Askar Akajew will verhandeln.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Chinas Aktivitäten sollen besser beobachtet werden.
Chinas Aktivitäten sollen besser beobachtet ...
Inselstreit im Ostchinesischen Meer  Tokio - Japans Militär hat in der Nähe umstrittener Inseln im Ostchinesischen Meer eine Radarstation in Betrieb genommen. Eine auf der japanischen Insel Yonaguni stationierte Einheit der Streitkräfte soll fortan Chinas Aktivitäten in dem Seegebiet beobachten. mehr lesen 
Turkmenischer Präsident empfangen  Bern - Erstmals hat ein turkmenischer Präsident die Schweiz besucht. Bundespräsidentin Eveline ... mehr lesen  
Der turmenische Präsident kommt zu Besuch in die Schweiz.
Panikkäufe in Bangladesch  Dhaka/Oberursel - Die Preise für Reis versetzen Entwicklungsländer wie Bangladesch in Schockstarre. So hat das arme Land angekündigt, bis Ende Juni doppelt so viel von dem Grundnahrungsmittel zu importieren wie bislang geplant. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -4°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel -2°C 11°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
St. Gallen -4°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Bern -4°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern -3°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Genf -1°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 4°C 10°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten