Kirgistan-Umsturz schwappt auf Mongolei über
publiziert: Samstag, 26. Mrz 2005 / 10:45 Uhr / aktualisiert: Samstag, 26. Mrz 2005 / 11:03 Uhr

Ulan Bator - Angespornt vom Umsturz in Kirgistan haben in der Mongolei tausend Menschen für mehr Demokratie protestiert. Unter dem Ruf "Der Kampf der Demonstranten in Kirgistan führt zum Sieg" versuchten sie das Regierungsgebäude in Ulan Bator zu stürmen.

4 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

DEZA in der Mongolei
Mehr über die Entwicklungszusammenarbeit der DEZA in der Mongolei.
www.deza.admin.ch/countrydoc.php?userhash=24162129&navID=3089&lID=6

Die Polizei der Hauptstadt war mit einem Grossaufgebot angerückt und konnte die Demonstranten zurückdrängen.

Die Protestveranstaltung löste sich bald darauf friedlich auf. Für den 7. April wurde eine neue Demonstration anberaumt. Im Mai sind die Mongolen zur Wahl eines neuen Präsidenten aufgerufen.

Mehr Vollmachten fürs Parlament

Die Demonstranten, die einem Aufruf der Bürgerbewegung für eine gerechte Gesellschaft gefolgt waren, forderten mehr Vollmachten für das Parlament bei der Gesetzgebung sowie die Möglichkeit, korrupte Abgeordnete abzusetzen.

Ausserdem verlangten sie die Einleitung von Ermittlungen gegen den früheren Regierungschef Nambaryn Enkhabayar. Er soll für umgerechnet rund 3,4 Millionen Franken staatliche Gelder veruntreut haben.

Die Mogolei, die drei Mal so gross wie Frankreich ist, zählt nur 2,6 Millionen Einwohner. Nach 70 Jahren kommunistischer Herrschaft führte das asiatische Land 1992 die demokratische Staatsform ein.

DEZA vor Ort

Das Land erhält seit 1999 vom Bund Entwicklungshilfe, nachdem ein besonders harter Winter und Dürren die Mongolei an den Rand einer Hungerkatastrophe führten.

2004 gab die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit(DEZA) nach eigenen Angaben 2,9 Millionen Franken dafür aus.

Die DEZA hat in Ulan Bator ein Kooperationsbüro eingerichtet. Neben der humanitären Hilfe beteiligt sich die DEZA vor allem an Projekten für die ländliche Bevölkerung zur Ausbildung und zur Armutsbekämpfung.

(bsk/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die Ereignisse in Kirgisien drohen die Machtbalance in Zentralasien zu zerstören.
Moskau - So schnell waren weder ... mehr lesen
Bischkek - Nach tagelangen Massenprotesten in Kirgisien bewegen sich Regierung und Opposition vorsichtig aufeinander ... mehr lesen
Präsident Askar Akajew will verhandeln.
Die Aktion wurde besser angenommen als erwartet.
Zürich - Der Schweizer Tierschutz ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Chinas Aktivitäten sollen besser beobachtet werden.
Chinas Aktivitäten sollen besser beobachtet ...
Inselstreit im Ostchinesischen Meer  Tokio - Japans Militär hat in der Nähe umstrittener Inseln im Ostchinesischen Meer eine Radarstation in Betrieb genommen. Eine auf der japanischen Insel Yonaguni stationierte Einheit der Streitkräfte soll fortan Chinas Aktivitäten in dem Seegebiet beobachten. mehr lesen 
Wiedergewählter Präsident Berdymuchamedow.
Präsident im Amt bestätigt  Aschgabat - Bei den Präsidentschaftswahlen im zentralasiatischen Turkmenistan ist Amtsinhaber Gurbanguli Berdymuchamedow nach offiziellen Angaben wiedergewählt worden. Der ... mehr lesen  
Panikkäufe in Bangladesch  Dhaka/Oberursel - Die Preise für Reis versetzen Entwicklungsländer wie Bangladesch in Schockstarre. So hat das arme Land angekündigt, bis Ende Juni doppelt so viel von dem ... mehr lesen
Ein Arbeiter auf einem Reisfeld in Kambodscha.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 8°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 8°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 8°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Bern 9°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 10°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 10°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 17°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten