Senkung des Harnsäurespiegels
Kirschen gegen Gicht-Attacken
publiziert: Donnerstag, 4. Okt 2012 / 22:27 Uhr
Zwölf Kirschen pro Tag reduzieren Wahrscheinlichkeit um 35 Prozent
Zwölf Kirschen pro Tag reduzieren Wahrscheinlichkeit um 35 Prozent

Boston/Giessen - Kirschen verringern das Risiko von Gichtanfällen um 35 Prozent.

Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
2 Meldungen im Zusammenhang
Dies hat eine Studie der Boston University unter der Leitung von Yuqing Zhang ergeben. Das Team um Zhang untersuchte 633 Gicht-Patienten über ein Jahr lang. Die Testpersonen sollten täglich eine Portion Kirschen verzehren mit etwa zwölf Früchten.

Weniger Harnsäure

«Dass Pflanzeninhaltsstoffe möglicherweise Harnsäure senken, ist schon bekannt. Es gab bisher keinen wissenschaftlichen Beweis dafür», sagt Ulf Müller-Ladner, Ärztlicher Direktor der Kerckhoff-Klinik der Justus-Liebig-Universität Giessen. Es könnte somit tatsächlich möglich sein, dass der Konsum von Kirschen Gicht-Attacken verhindern kann, sagt Müller-Ladner.

Gicht entsteht durch eine Kristallisation von Harnsäure in den Gelenken, was bei den Betroffenen unerträgliche Schmerzen und Schwellungen verursacht. Es gibt zwar Behandlungsmöglichkeiten, dennoch werden die Patienten durch Gicht-Attacken belastet. Kirschen könnten eine Lösung sein. Frühere US-Studien haben schon gezeigt, dass Kirschenverzehr den Harnsäurespiegel senkt und zudem entzündungshemmend wirkt.

Weitere Studien nötig

Die Teilnehmer der US-Studie hatten ein Durchschnittsalter von 54 Jahren. 35 Prozent von ihnen haben frische Kirschen und zwei Prozent reines Kirsch-Extrakt zu sich genommen. Andere fünf Prozent haben sowohl frische Kirschen als auch Kirsch-Extrakt gegessen. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Konsum von Kirschen oder Kirsch-Extrakt das Risiko von Gicht-Anfällen senkt», sagt Studienleiter Zhang.

Etwa zwölf Kirschen reichten schon aus, eine weitere Kirschen-Einnahme hat hingegen keinen zusätzlichen Nutzen, so die Forschungsergebnisse. Dennoch sind weitere Studien notwendig, um zu bestätigen, dass der Verzehr von Kirschen Gicht-Attacken tatsächlich verhindert. Schliesslich gab es in dieser Studie keine sogenannte «Blindgruppe», die das Gegenteil hätte ausschliessen können.

(bert/pte)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Drei Jahre nach ihrem ersten Auftauchen in der Schweiz richtet die Kirschessigfliege erstmals wirtschaftliche Schäden an ... mehr lesen
Die Kirschessigfliege befällt Beeren und Steinobst kurz vor der Reife.
Dass Gicht durch Fruktose in Limonaden hervorgerufen wird, ist neu.
Victoria/Stockholm - Einer kanadischen Studie zufolge sind Männer, die mehr als ... mehr lesen
Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Ankommen. Ausatmen. Eintauchen.
Seerose Resort & Spa
Seerosenstrasse 1
5616 Meisterschwanden
Massagepraxis Zürich-Oerlikon
Alexa Gesundheitsmassagen
Schwamendingenstrasse 36
8050 Zürich-Oerlikon
Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
Das Komitee wehrt sich gegen den «Verbrauch» Tausender Embryonen.
Das Komitee wehrt sich gegen den «Verbrauch» Tausender ...
Verschiedene Parteien wehren sich  Bern - Von der Untersuchung an Embryos im Reagenzglas sei es nicht mehr weit zum Designerkind, glauben die Gegner der Präimplantationsdiagnostik. Sie bekämpfen die Verfassungsänderung, über die am 14. Juni abgestimmt wird. 
Berset wirbt für Zulassung der Präimplantationsdiagnostik Bern - Im Juni stimmt die Schweiz über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik ab. ...
Viele verzichteten heute auf ein Kind, weil sie ihre Krankheit nicht weitergeben wollten, sagte Gesundheitsminister Berset.
Krankheit wesentlich weniger gefährlich durch Blockieren von IDA4  Darlinghurst - Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Garvan Institute of Medical Research hat mit ID4 ein Gen identifiziert, das die aggressivste Form von Brustkrebs fördert.  
Titel Forum Teaser
Stefan Wiemer ist Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes und Professor für Seismologie an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Die Stadt der Zukunft: bitte erdbebensicher! Die Bilder nach den Erdbeben in Haiti, Japan, ...
Medizin Jobs und Jobs Gesundheitswesen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 8°C 11°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall
Basel 9°C 10°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 9°C 11°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 12°C 14°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 12°C 19°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 10°C 15°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 11°C 25°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten