In neuseeländischem Nationalpark
Kiwi rettet Ei vor Überschwemmung
publiziert: Donnerstag, 16. Aug 2012 / 17:54 Uhr
Kiwis sind vom Aussterben bedroht.
Kiwis sind vom Aussterben bedroht.

Wellington - Grosse Fürsorge für seinen ungeborenen Nachwuchs hat ein Kiwi in Neuseeland an den Tag gelegt. Als in seinem Gehege in einem Wildpark in Christchurch nach schweren Regenfällen das Wasser stieg, leitete Kiwi Matt eine Rettungsaktion für sein Ei ein.

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Dies berichtete das Willowpark Wildlife Reserve am Donnerstag. Kiwis sind Vögel, aber sie können nicht fliegen. Sie leben am Boden. Matt schob bergeweise Blätter unter das Nest mit dem Ei, um es vor dem Wasser zu retten. Tierpfleger fanden ihn am nächsten Morgen hoch über dem Wasser auf dem Nest thronend.

Sie zogen eine Ablaufrinne in das Gehege und trockneten zusätzlich Blätter in einem Ofen, um Matt mehr Material für die weitere Befestigung des Nests zu geben, berichtete die Zeitung «The Press».

Vom Aussterben bedroht

Weil Siedler in Neuseeland früher nicht vorhandene Tiere wie Hunde, Katzen, Füchse und Marder mitbrachten, sind die Kiwis vom Aussterben bedroht. Üblicherweise brüten die Männchen die Eier aus, die die Weibchen legen.

Nach 30 Tagen in der Obhut von Matt verlegt Willowpark das Ei in einen Brutkasten, um dem Küken beim Schlüpfen die besten Überlebenschancen zu geben. Nach Angaben von Willowbank ist die Zahl der Kiwis von fünf Millionen Kiwis vor 80 Jahren auf weniger als 60'000 geschrumpft. In der Wildnis überleben nur wenige.

(bg/sda)

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