Klage gegen Herrscher von Dubai gescheitert
publiziert: Dienstag, 31. Jul 2007 / 11:28 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 31. Jul 2007 / 11:44 Uhr

Miami - In den USA ist eine Sammelklage betroffener Eltern gegen den Herrscher von Dubai wegen der Versklavung tausender Kinder als Jockeys in Kamelrennen gescheitert. Richterin Cecilia Altonaga vom Bundesgericht in Miami im US-Bundesstaat Florida erklärte am Montag, das Gericht sei für die Klage nicht zuständig.

Der Scheich ist auch Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate.
Der Scheich ist auch Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate.
Die Kläger werfen dem Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Rasched el Maktum, seinem Bruder Scheich Hamdan bin Rasched el Maktum und weiteren ranghohen Vertretern der Vereinigten Arabischen Emirate vor, tausende Kinder aus verschiedenen Ländern entführt und versklavt zu haben, um sie als Jockeys in Kamelrennen einzusetzen.

Das Einreichen der Klage in Florida hatten die Eltern damit begründet, dass im Besitz der Scheichs befindliche Unternehmen in dem US-Bundesstaat Geschäfte machen. Nach Ansicht der Verteidiger sollen die ehemaligen Kinder-Jockeys in einem bereits geschaffenen Programm in ihren jeweiligen Heimatländern entschädigt werden.

Scheich Mohammed ist nicht nur Emir von Dubai, sondern auch Vize-Präsident und Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate. Sein Bruder Hamdan ist Finanz- und Industrieminister des Golfstaats.

(ht/sda)

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