Klage gegen UBS-Tochter in den USA
publiziert: Dienstag, 12. Dez 2006 / 23:33 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Dez 2006 / 00:15 Uhr

New York - Eine Tochtergesellschaft der Schweizer Grossbank UBS ist in den USA wegen angeblichen Betrugs an tausenden Kunden verklagt worden.

UBS wies die Vorwürfe zurück.
UBS wies die Vorwürfe zurück.
Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer warf der Finanzmarktberatung UBS Financial Services vor, sie habe Kleinanlegern zur Umstellung ihrer Konten geraten und dadurch die Gebühren vieler Betroffener in die Höhe getrieben. Die Geschädigten hätten dadurch Millionen Dollar zusätzlich bezahlt.

Nach Darstellung von Spitzers Behörde brachten die Berater der UBS-Tochter viele Kunden zur Aufgabe ihrer traditionellen Anlegerkonten, bei denen sich die Bezahlung nach Kommissionen für getätigte Geschäfte richtet.

Stattdessen seien sie im Rahmen eines neuen Programms auf eine Bezahlung in Gebühren umgestiegen, die sich an der Höhe der Anlagen orientiere. Im Falle eines 91-Jährigen habe dies zu Gebühren von 35 000 Dollar (42 000 Schweizer Franken) für vier Handelsbewegungen binnen zwei Jahren geführt. Die Staatsanwaltschaft fordert Rückzahlungen und Entschädigungen in nicht genannter Höhe.

UBS wies die Vorwürfe zurück. Spitzer habe sich unvollständige Informationen herausgepickt und stelle die Tatsachen falsch dar, sagte ein Sprecher.

(bert/sda)

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