Klar verteilte Karten im Playoff-Final
publiziert: Dienstag, 31. Mrz 2009 / 11:21 Uhr

Noch selten waren die Karten scheinbar derart klar verteilt wie vor dem Playoff-Final 2009.

Mit Kloten und Davos treffen im Final die Teams mit den besten Schweizer Goalies der Saison aufeinander.
Mit Kloten und Davos treffen im Final die Teams mit den besten Schweizer Goalies der Saison aufeinander.
Die ausgeruhten Kloten Flyers gehen gegen den HC Davos, der bereits 14 Partien in den Beinen hat, als Favorit in die Best-of-7-Serie.

Ginge es nach HCD-Trainer Arno Del Curto, wäre sein Team - stünde es in der Ligaqualifikation - auch gegen den NLB-Meister klarer Aussenseiter. Vor dem NLA-Final, dem siebten in seiner 13. Saison mit Davos und dem sechsten seit 2002, hat der unbestrittene Meister der Understatements aber durchaus nachvollziehbare Gründe, die Favoritenrolle dem Gegner zuzuschieben.

Gegen Lugano musste der HCD nach 3:1-Führung über sieben Partien, in der Halbfinal-Serie gegen Fribourg lag er 1:3 zurück, ehe er mit einem weiteren Kraftakt noch die Wende herbeiführte.

Dass fast 874 Minuten (Rekord) ihre Spuren hinterlassen, kann bei den Davoser Insassen der «Play-off-Maschine» (NZZ) niemand abstreiten. Wie viel Kraft die maximale Anzahl Spiele braucht, zeigt ein Blick auf die Statistik. Erst einmal seit Einführung des Best-of-7-Modus schaffte es ein Team, sich in 14 Spielen für den Final zu qualifizieren.

Der EV Zug holte im Frühling 1998 als Qualifikationssieger nach Erfolgen gegen Rapperswil-Jona, Ambri-Piotta und Davos dann sogar den einzigen Titel der Vereinsgeschichte. Ebenfalls erst einmal in der Playoff-Geschichte gelang es einem Team, in nur acht Spielen ins Endspiel vorzustossen. Der HC Lugano unterlag 2000 dann aber den ZSC Lions in sechs Partien.

Kloten benötigte seit Playoff-Start am 26. Februar genau 504:21 Minuten, um seine beiden Serien zu gewinnen und erstmals seit 1996 wieder in den Final einzuziehen. Nach dem «Sweep» gegen Genève-Servette hatte das Team von Anders Eldebrink neun Tage Zeit, sich zu erholen. Zwischen dem 4:0 gegen Zug und dem heutigen ersten Finalspiel gegen Davos lagen sogar zehn Tage Pause.

Mit Kloten und Davos treffen im Final die Teams mit den besten Schweizer Goalies der Saison, den besten Defensiven, den für die Zuschauer spektakulärsten Spielsystemen und den erfolgreichsten helvetischen Skorern aufeinander.

(sl/Si)

 
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