
Der Beitrag Warren Buffets in der New York Times sandte Schockwellen durch die konservative Blogosphäre und liess die Kommentatoren auf dem rechten Propaganda-Sender Fox News erst schockiert verstummen und dann - nach etwa fünf Sekunden des Nachdenkens - in einer Geiferfontäne aufschreien.
Buffets Beitrag in der NYT
Warren Buffets «Stop coddling the super rich!» Ein Aufruf zum Klassenkampf? Urteilen Sie selbst! (Englisch)
times.com
Buffet sei «ein Sozialist», er wolle «Klassenkampf betreiben» waren nur zwei der intellektuellen Höhepunkte, die über den Sender verbreitet wurden. Worum ging es bei alledem?
Buffet hatte gefordert, dass endlich auch die Superreichen wieder, in dieser Zeit der finanziellen Krise, einen Beitrag an die Staatsfinanzen leisten sollten. «Wir und meine extrem reichen Freunde sind genug lange verwöhnt worden!» Er zahle zum Beispiel einen tieferen Einkommenssteuersatz als die meisten seiner Angestellten, ja sogar die Putzfrau bezahle mehr.
Was er Vorschlug? Dass die unter Bush gewährten Steuererleichterungen wieder aufgehoben und die Steuersätze der Superreichen auf die Sätze zurück gebracht würden, die in den Boomjahren der 90er Jahre herrschten.
Doch dies - so die Staatshasser von Fox, sei eine Abscheulichkeit und eine pure Hetzkampagne gegen die armen Reichen. Allerdings waren die Kommentatoren vor allem eines: Schrill. Wirkliche Argumente gegen einen der reichsten der Reichen vermochten sie nicht zu bringen. Es war, schlicht gesagt, pathetisch.
Eine Spitzenleistung war der Kommentar eines Analysten eines konservativen Think-Tanks (warum das Cato-Insitut und ähnliche Organisationen sich so nennen dürfen, ist schleierhaft), dass eine solche Steuererhöhung gar nichts bringe: «Es würde sich dabei um 700 Milliarden Dollar in 10 Jahren handeln: Das ist nichts!» Dass handkehrum dieselben Leute argumentieren, dass bereits die Streichung von einer Million pro Jahr beim öffentlichen Radio NPR eine wichtige Sparmassnahme sei, zeigt, dass es hier nicht um Fakten geht, sondern NUR um Ideologie.
Denn Klassenkampf wird seit langem nicht mehr von unten, sondern von oben betrieben: Die konstante Verschlechterung der Schulbildung in vielen Industrialisierten Ländern, das Beseitigen von Arbeitsplätzen für einige Cent an Einsparung, das Auslagern der Produktion in Billiglohnländer und das Ignorieren einer ganzen Generation, die ohne Ausbildung in Arbeitslosigkeit und Resignation versinkt, während die reichsten 2% immer reicher werden und die 98% darunter immer weniger vom Kuchen haben (ja, selbst «einfache» Millionäre können den Anteil gerade mal behaupten) führen zu einem feudal anmutenden Ungleichgewicht.
Wenn Warren Buffet dieses Ungleichgewicht anerkennt - und scheinbar auch manche seiner Freunde - dann sollten jene, die immer am lautesten schreien, vielleicht mal einen Moment lang die Klappe halten und nicht auf einige Gnadenkrümel vom Tisch der Oligarchen hoffen, als deren Hofnarren sie durch die Medien tingeln, sondern kurz und intensiv nachdenken. Denn Buffet hat eingesehen, dass die Verelendung breiter Schichten auch für einen wie ihn nichts bringt, dass ein Staat, der die Infrastruktur, die Bildung und die Grundlagenforschung nicht mehr finanzieren kann, keine fruchtbare Umgebung mehr für Unternehmen darstellt, dass dieser abgemagerte Staat am Ende auch keine Rechtssicherheit mehr bieten kann und schliesslich eine Anarchie von oben herrschen würde, in der jene mit dem meisten Geld darüber bestimmen, wer noch welche Schulbildung bekommt, und wer getrost verelenden soll.
Was dies heisst, zeigte ein anderer Beitrag auf Fox News, in welchem empört kommentiert wurde, das fast alle, die in den USA aufgrund ihres zu tiefen Einkommens (ca. 22000 US$/Jahr für eine vierköpfige Familie) keine Einkommenssteuer zahlen müssen, doch tatsächlich einen Kühlschrank besitzen! Man stelle sich das vor! Was für ein Luxus. Und eine Mikrowelle auch und sogar Klimaanlagen seien weit verbreitet - dabei reicht für solche Leute doch ein Loch im Boden!
Der Klassenkampf ist tatsächlich wieder da. Aber von oben. Und die Rhetorik gleicht immer mehr jener, die von den absolutistischen Monarchen für das niedrige Volk verwendet worden ist. Wenn Superreiche wie Buffet einsehen, dass auch jene, die alles und mehr haben, etwas zum Allgemeinwohl beitragen sollen, beweisen sie keine klassenkämpferischen Absichten sonder lediglich, das Mass an gesundem Menschenverstand, dass in den letzten Jahren bei vielen Möchtegern-Reichen verloren gegangen ist.
(Patrik Etschmayer/news.ch)
Ich kenn einige Familien, die trotz gut bezahlter Arbeit, jeweils froh sind, wenn nach der Steuer noch was übrig bleibt. Grosse Sprünge kann man in der Schweiz im Mittelstand nicht machen.
Ich bin für soziale Marktwirtschaft.
Nicht für sozialistische Marktwirtschaft.
Sozialistisch erkenn ich immer daran, dass Kosten sozialisiert werden. Sei es wenn Banken freigekauft werden, oder wenn die Kosten der Multikultis vom Steuerzahler getragen werden müssen.
Wobei schon zu bemerken ist, dass von den Banken immerhin wieder was in den Topf zurückfliesst und daran Arbeitsplätze hängen, die Mehrwert generieren.
Das ist in der Sozialindustrie nicht so. Deshalb pochen diese Kreise wohl auch so drauf, dass man Wohlstand nicht in Geld rechnen dürfe.
Was in der Schweiz fehlt, ist eine Stärkung des Mittelstandes. Nicht des Mittelmasses, indem wir Toparbeiter mit hoher Steuerlast vergraulen, sondern eine Besserstellung von Familien und Normalverdienern. Diese sind allerdings zur Zeit ohne eigene Lobby, auch wenn die CVP kurz vor den Wahlen das Frustpotential erkannt hat. Die SVP kommt da näher, obwohl ich auch da nicht erkennen kann, dass man massgeblich versucht, die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz zu senken.
Zu den Managerlöhnen noch dies
Ich hab erlebt, wie die Welle der hohen Besoldungen aus den Staaten in die Schweiz schwappte.
Die Headhunter in den USA, haben die Löhne hochgepusht, weil sie prozentual daran beteiligt waren. Eine Win Win Situation für die Manager und Headhunter.
Dieser "Mode" haben sich auch die international verflochtenen Firmen in der Schweiz angepasst, um am Ball zu bleiben.
Die Manager, die ohne eigenes Risiko zu haben, in den Firmen schalten und walten konnten, haben sich eine Zeitlang wie deren Eigentümer aufgeführt.
Besser wäre es, hohe Teile der Löhne der Topshots in Aktienanteilen auszubezahlen
- olaf12 aus St. Gallen 393
grosser und wieder musste ein ganz Gosser im TV Business viel zu früh gehen. ... Mo, 21.05.12 00:01 - jorian aus Gretzenbach 829
Filmtipp Schräge Typen kann dieser Mann spielen wie nur noch Robert de ... Do, 17.05.12 18:42 - JasonBond aus Strengelbach 3587
Ach wie Schade Dabei passt die stupide bigotte verlogene reiche Bachmann so gut zu ... Fr, 11.05.12 21:06 - zombie1969 aus Frauenfeld 1022
Nur keine... Panik! Was heute in der CH bereits alles eingebürgert wird, Bezug zur ... Fr, 11.05.12 08:57 - Pacino aus Brittnau 630
Ein wahrer Könner . . . . . . hat die Bühne verlassen. Mi, 09.05.12 19:08 - JasonBond aus Strengelbach 3587
Schade das gewisse Leute nicht immer jung bleiben... Was habe ich gelacht ... Di, 08.05.12 15:11 - keinschaf aus Henau 844
R.I.P. Wirst uns in Erinnerung bleiben. Ruh' in Frieden. Di, 08.05.12 13:21 - zombie1969 aus Frauenfeld 1022
Mit solchen... Aktionen wird sich die TR in der EU nicht gerade beliebt machen ... So, 06.05.12 15:40
08:47
Geständiger im Fall Etan Patz wegen schweren Totschlags angeklagt08:23
Riesiges Foto der Royal Family am Ufer der Themse23:56
Usher versteht die Frauen23:47
Relegationsspiel soll nicht wiederholt werden23:38
Finanzdirektoren sind für Steuerdialog23:33
Veto gegen Waldgesetz in Brasilien23:29
Flugzeug-Deal mit Saudi-Arabien steht23:15
Raumkapsel «Dragon» erreicht die ISS23:06
Keine Fragen zum Polizeieinsatz auf Utøya23:01
Grass schreibt Gedicht über Griechenland22:44
Standard&Poor's stuft Bankia herab- Letzte Meldungen
- Freie Stellen aus den Berufsgruppen Anlageberatung, Private Banking, Asset, Portfolio Management, Fonds, Wertschriften, Handel, Buchhaltung, Rechnungswesen, Controlling, Inkasso
- Debitorenbuchhalter/in
Ihre Herausforderung Führung der Debitorenbuchhaltungen inkl. Mahnwesen, Inkasso und... Weiter - Junior Trust Officer (m/w)
Ihre Herausforderung Sie arbeiten für wohlhabende internationale Privatpersonen und helfen bei der... Weiter - Senior Accountant
Your challenges -Manage and organize the accounting and related administrative activity;... Weiter - Financial Controller
Ihre Herausforderungen Erstellen von Unterlagen und Überwachen des Budgetprozesses sowie Forecasts... Weiter - Sachbearbeiter/in Kreditoren (Try & Hire 100%)
Ihre Herausforderung - Buchen von Kreditoren - Zu Ihren primären Aufgaben gehört die Überprüfung... Weiter - Accountant
Your challenges - General ledger and sub-ledger operations - Daily bookkeeping and accounting -... Weiter - Controller/in
Ihre Herausforderung Kostenrechnung und das betriebliche Reporting Alljährlichen Budgetprozess und... Weiter - Mitarbeiterin in der Kreditorenbuchhaltung 109882-14405
Ihr Profil: abgeschlossene kaufmännische Ausbildung Weiterbildung als Sachbearbeiter/in... Weiter - Gruppenleitung Fakturierung
Das UniversitätsSpital Zürich (USZ) ist mit seinen rund 6'200 Mitarbeitenden eines der wichtigsten... Weiter - Sachbearbeiter Rechnungswesen
ISS Schweiz ist mit über 11'000 Mitarbeitenden der national führende Anbieter für Integrale... Weiter - Über 20'000 weitere freie Stellen aus allen Berufsgruppen und Fachbereichen.

Internetpräsenz aufbauen?
www.menschenverstand.net www.ausbildung.eu www.einkommenssteuersatz.com www.blogosphaere.net www.millionaere.eu www.hoehepunkte.com www.angestellten.net www.verschlechterung.eu www.produktion.com www.ungleichgewicht.net www.arbeitslosigkeit.eu
Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!

| wetter.ch | ||||||||
| SA | SO | MO | DI | MI | DO | |||
| Zürich | 10°C | 17°C | ||||||
| Basel | 9°C | 19°C | ||||||
| St.Gallen | 12°C | 19°C | ||||||
| Bern | 11°C | 23°C | ||||||
| Luzern | 13°C | 22°C | ||||||
| Genf | 13°C | 25°C | ||||||
| Bellinzona | 14°C | 23°C | ||||||
| mehr Wetter von über 6000 Orten | ||||||||
- Relegationsspiel soll nicht wiederholt werden
- Dragovic entschuldigt sich bei Maurer
- Drei Spielsperren gegen Yakin, vier gegen Pergl
- Drei Spielsperren gegen Yakin
- Tschagajew wieder auf freiem Fuss
- Lausannes Meoli verpasst Saisonstart
- Biel kickt auf der Maladière
- Davide Morandi übernimmt in Lugano
- Drewes Nummer 3 hinter Benaglio
- Valencia verpflichtet Pereira
- FIFA testet Torlinien-Technik am 2. Juni
- Mehr Fussball-Meldungen
- Wie weit geht die Glaubensfreiheit?
- Neues Führungsduo
- Als die Welt noch eine Scheibe war
- Aus unserer Serie «Berühmte Messfehler der Menschheitsgeschichte»
- Europäisches Stiersein
- Europäischer Klimabericht
- Auf Kollisionskurs
- Da steht ein Tor auf dem Platz
- Tsch, tsch
- Waschechte Schweiz
- Die Schweizer Infrastruktur freut sich auf den achtmillionsten Einwohner
- Mehr Satire
- Nein zur AUNS-Initiative aus der Wirtschaft
- Wenig Lohndruck durch Personenfreizügigkeit
- Apple-Chef verzichtet auf Dividenden von 75 Mio. Dollar
- Diskussion über Fessenheim-Schliessung
- 27'000 Mitarbeiter werden bei Hewlett-Packard entlassen
- Swissgrid sieht politischen Handlungsbedarf bei Stromnetzausbau
- Beschäftigung wächst in der Schweiz
- Beilegung eines US-Rechtsstreites kostet Syngenta 105 Mio. Dollar
- Respol bestätigt Ölfeld vor Rio de Janeiro
- Valiant schluckt Finma-Rüge
- Sonnenenergie laut Swissolar im Aufwind
- Weitere Wirtschaftsmeldungen
- Veto gegen Waldgesetz in Brasilien
- Swissgrid sieht politischen Handlungsbedarf bei Stromnetzausbau
- Solar Impulse landet nach erster Etappe planmässig in Madrid
- Sonnenenergie laut Swissolar im Aufwind
- Solar Impulse startet zum interkontinentalen Flug
- Die Klima- und Nachhaltigkeitsdebatte braucht nachhaltigen Schub
- Dank Emissionshandel Ausstoss von Treibhausgasen 2011 gesunken
- Solarskilift Tenna erhält Umweltpreis
- Umwelt-Klo spült mit 0,2 Liter
- ElCom senkt Entschädigung für Wasserkraftwerke der Romande Energie
- PlanetSolar am Ziel
- Letzte Meldungen
- Schlichtungstreffen zwischen Apple & Samsung bleibt erfolglos
- Apple-Chef verzichtet auf Dividenden von 75 Mio. Dollar
- Apple-Boss Cook verdient am meisten in USA
- Mobile Schadsoftware wird immer raffinierter
- Wenig User bezahlen für Apps
- Google Maps fliegt bei iOS raus
- Smartphones verdrängen Handys
- Sammelklage gegen Apple zugelassen
- Neues MacBook Pro mit Retina-Display?
- Little Printer für Android und iPhone
- Updates für WhatsApp und den Adobe Flash-Player
- Letzte Meldungen
- Experimentelle Collage
- Developing & Customizing Applications for MS SharePoint 2010 (MOC 10175)
- What?s New in Microsoft Exchange Server 2010 (MOC 10133aE)
- MCTS Server 2008 Active Directory Configuration
- MCITP Windows 7 Enterprise Desktop Support Technician
- MCTS Installing and Configuring System Center Operations Manager 2007 R2
- Managing and Maintaining Windows Server 2008 Servers (MOC 6430bE/6748D)
- Developing & Customizing Applications for MS SharePoint 2010 (MOC 10175)
- What?s New in Microsoft Exchange Server 2010 (MOC 10133aE)
- MCTS Server 2008 Active Directory Configuration
- Weitere Seminare



























































