Klaus Töpfer fordert mehr Geld für weltweite Wasserversorgung
publiziert: Donnerstag, 5. Jun 2003 / 08:33 Uhr

Nairobi - Der Chef des UNO-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer, hat die Wasserversorgung als eines der weltweit drängendsten Probleme bezeichnet. Aus diesem Grund liege der Schwerpunkt des Aktionstages in diesem Jahr auf dem Thema Wasser.

Wiederaufbau der Wasserversorgung in Irak.
Wiederaufbau der Wasserversorgung in Irak.
Es sei eine traurige Tatsache, dass ein Drittel der Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser und sanitäreren Anlagen habe, schreibt Töpfer in einer Botschaft zum Welt-Umwelttag vom Donnerstag.

In den Entwicklungsländern hängen laut Töpfer 80 Prozent der Krankheiten und Todesfälle mit dem Wasserproblem zusammen. Allein in Afrika leben der UNEP zufolge 300 Millionen Menschen - 40 Prozent der Bevölkerung - ohne Kanalisation.

Um die international vereinbarten Ziele zur Wasserversorgung zu erreichen, müsse die Staatengemeinschaft 180 Milliarden Dollar pro Jahr aufwenden. Die derzeitige Hilfe müsse damit verdoppelt werden.

In der Millenniums-Erklärung und auf dem Weltgipfel in Johannesburg 2002 hatten die Länder vereinbart, die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Der Welt-Umwelttag wird in diesem Jahr in Beirut abgehalten und damit erstmals in einem arabischen Land.

(bsk/sda)

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