Kleine Probleme bei Eingliederung von Ausländern
publiziert: Dienstag, 2. Mai 2006 / 10:56 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Mai 2006 / 11:21 Uhr

Bern - Die ausländische Bevölkerung muss besser in die Gesellschaft integriert werden. Bildung, Sprachkenntnisse und Arbeitsmöglichkeiten sind dabei die wichtigsten Faktoren.

Laut BFM leben die Ausländer insgesamt gut mit der einheimischen Bevölkerung zusammen.
Laut BFM leben die Ausländer insgesamt gut mit der einheimischen Bevölkerung zusammen.
Dies stellen Berichte des Bundesamtes für Migration (BFM) fest. Bundesrat Christoph Blocher hatte das BFM beauftragt, eine Bestandesaufnahme der schweizerischen Integrationspolitik vorzunehmen. BFM-Direktor Eduard Gnesa stellte in Bern die Ergebnisse der Studien über die Probleme der Eingliederung von Ausländerinnen und Ausländern und die Einbürgerung vor.

In der Schweiz leben 1,5 Millionen Ausländerinnen und Ausländer. Laut BFM leben sie insgesamt gut mit der einheimischen Bevölkerung zusammen. Probleme gebe es, wenn Ausländerinnen und Ausländer keine Arbeit hätten, sich nicht in der lokalen Sprache verständigen könnten und auf Sozialhilfe angewiesen seien.

Hier seien Bund, Kantone und Gemeinden gefordert, stellt das BFM fest. Denn Integration sei eine Querschnittsaufgabe, der sich alle staatliche Ebenen stellen müssten. Als zentrale Bedingung für die Integration nennen die Berichte den Zugang zu einer Erwerbstätigkeit.

(fest/sda)

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