Tsunami-Wellen erreichen 70 Zentimeter in Kalifornien
Kleine Tsunami-Wellen in Kalifornien
publiziert: Sonntag, 28. Okt 2012 / 19:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Okt 2012 / 19:36 Uhr
Das Zentrum des Bebens habe etwa 200 Kilometer südwestlich von Prince Rupert in der Provinz British Columbia in 17 Kilometern Tiefe gelegen. (Symbolbild)
Das Zentrum des Bebens habe etwa 200 Kilometer südwestlich von Prince Rupert in der Provinz British Columbia in 17 Kilometern Tiefe gelegen. (Symbolbild)

Washington - Die Tsunami-Wellen nach dem schweren Pazifik-Beben in der Nacht auf Sonntag sind auf Hawaii, in Kalifornien und Kanada weit niedriger ausgefallen als befürchtet. Nach Angaben des Pazifik-Tsunami-Warnzentrum erreichten sie in Kalifornien und an der kanadischen Küste knapp 70 Zentimeter.

Erdbebenversicherung für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Endlich sind Erdbebenschäden versicherbar!
2 Meldungen im Zusammenhang
In Hawai betrug die Wellenhöhe rund 40 Zentimeter. Die US-Erdbebenwarte (USGS) gab die Stärke des Bebens bei den Haida-Gwaii-Inseln vor Kanadas Westküste mit 7,7 an. Sein Zentrum lag demnach knapp 140 Kilometer südlich der Stadt Masset.

Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst weder aus Hawaii, der US-Westküste noch aus Kanada vor. Auch von Haida-Gwaii-Inseln gab es keine Meldungen über Zerstörungen.

Riesenstau in Honolulu

Auf der Inselgruppe Hawaii hatten die Sirenen die Menschen über zwei Stunden vor einem durch das Erdbeben ausgelösten Tsunami gewarnt. Zehntausende Menschen in küstennahen Gebieten brachten sich in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit. Auf ihrer Flucht verursachten sie in Honolulu, der Hauptstadt der Inselgruppe, ein Verkehrschaos.

Eine Welle mit 57 Zentimetern wurde am späten Samstagabend (Ortszeit) von Kahului auf der Hawaii-Insel Maui gemessen. An anderen Stränden der Bucht von Hilo auf der Insel Hawaii erreichten die Wellen eine Höhe zwischen 16 und 43 Zentimetern.

Auch an der US-Küste in Nord-Kalifornien und Süd-Oregon riefen die Behörden Tsunami-Alarm aus. Wie ein Sprecher des Pazifik-Tsunami-Warnzentrums der Nachrichtenagentur dpa sagte, war die Welle jedoch lediglich 67 Zentimeter hoch. Sie sei an der Küste bei Arena Cove in Kalifornien gemessen worden. Dort sei nach bisherigen Informationen kein Schaden entstanden.

Kaum Schäden im Zentrum des Bebens

Auf der Inselgruppe Haida Gwaii vor Kanada, unter der das Zentrum des Bebens in 17 Kilometer Tiefe lag, wurden einige Gebiete evakuiert. Die Wellen erreichten dort eine Höhe von 69 Zentimetern. Die Gegend ist vor allem von Ureinwohnern besiedelt.

"Es sieht so aus, als seien sowohl die Auswirkungen als auch die Gefahren sehr gering geblieben", sagte Shirley Bond, die für den Notstand in der kanadischen Provinz British Columbia zuständige Ministerin, dem Sender CBC.

 

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Sydney - Im Pazifik-Staat Vanuatu ist ein starkes Erdbeben gemessen worden. Nach Angaben des US-Instituts für Geophysik hatte es ... mehr lesen
Vanuatu liegt wie Japan auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, auf dem die Erde wegen der Reibung tektonischer Platten immer wieder stark bebt.
Das Erdbeben am vergangenen Mittwoch war das Schwerste in Costa Rica seit über 20 Jahren.
Washington - Der Nordwesten von Costa Rica ist erneut von einem Erdbeben ... mehr lesen
Erdbebenversicherung für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Endlich sind Erdbebenschäden versicherbar!
Die Erdstösse waren auf der ganzen Insel zu spüren.
Erdbeben der Stärke 6,4  Taipeh - Bei einem schweren Erdbeben im Süden Taiwans sind mehrere Wohnhäuser eingestürzt. In der Zwei-Millionen-Metropole Tainan kippte ein 16-stöckiges Wohngebäude um. Das Hochhaus lag weitgehend auf der Seite. 
500 Verletzte nach Erdbeben in Taiwan Tainan - Bei einem schweren Erdbeben im Süden Taiwans sind mindestens 15 Menschen getötet und rund 500 verletzt ...
Nahe der Schweizer Grenze  Bern - Nahe der Schweizer Grenze in Österreich hat am späten Sonntagabend die Erde gebebt. Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich registrierte die Erdstösse 14 Kilometer westlich von St. Anton am Arlberg. Rund 40 Kilometer weiter südlich liegt Davos.  
Naturkatastrophe erschüttert Melilla  Madrid - Ein ungewöhnlich starkes Erdbeben hat die Mittelmeerküsten im Norden Marokkos und im Süden Spaniens erschüttert. In der spanischen Exklave Melilla an der Nordküste Afrikas wurden bei dem Beben der Stärke 6,3 am Montag mindestens 26 Menschen leicht verletzt.  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3710
    Helfen "das 25-jährige Opfer einem Mann aus Gambia Unterschlupf gewährt haben ... heute 11:43
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3710
    Die... meisten Karnevalsteilnehmer sind mit absoluter Wahrscheinlichkeit ... Do, 04.02.16 18:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3710
    Erst,... wenn es die ersten Malariafälle in der westlichen Welt gibt, wird ein ... Mo, 01.02.16 22:54
  • JaSchei aus Winterthur 1
    Verkehrsunfall in Slowenien Vier Tote bei Massenkarambolage mit 70 Fahrzeugen Verstehen nicht warum Belgrad, Serbien bei dieser Nachricht am Anfang ... So, 31.01.16 14:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3710
    Die... scharfen Polizeihunde haben offenbar die nötige Wirkung erzielt und die ... Sa, 30.01.16 09:19
  • Kassandra aus Frauenfeld 1662
    Liebe Philomena Vielen Dank für Ihren wirklich humanen Beitrag hier, wo es nur so ... Fr, 29.01.16 11:00
  • jorian aus Dulliken 1734
    Heute Abend kommt auf 3sat.... .... Cannabis Droge oder Medizin. Für mich ganz klar ... Do, 28.01.16 17:27
  • Philomena aus Binningen 1
    Flüchtlinge Weder die Schweiz noch Deutschland oder Frankreich etc. haben ... Di, 26.01.16 14:08
Das totalbeschädigte Fahrzeug musste abtransportiert werden.
Unglücksfälle PKW gegen Baum geprallt Am Freitagabend kam ein Fahrzeuglenker mit seinem Auto im Waldstück ...
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 1°C 7°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 1°C 9°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 4°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern -2°C 10°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 1°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 1°C 8°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 3°C 6°C bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten