Klimawandel ist das zentrale Problem
publiziert: Donnerstag, 9. Nov 2006 / 14:09 Uhr

Alpbach - Der Klimawandel ist das zentrale Problem der Länder im Alpenbogen.

Nelly Olin hofft, dass die Schweiz die Alpenkonventionsprotokolle möglichst schnell ratifiziert.
Nelly Olin hofft, dass die Schweiz die Alpenkonventionsprotokolle möglichst schnell ratifiziert.
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Das ist die Ansicht Frankreichs, welches von Österreich den Vorsitz in der Alpenkonvention übernommen hat. Daher stehe vor allem der Dialog mit der Schweiz im Vordergrund.

Die Schweiz habe viele Alpenkonventionsprotokolle noch nicht ratifiziert, erklärte die französische Umweltministerin Nelly Olin am bei der 9. Alpenkonferenz im österreichischen Alpbach. Sie setze auf Gespräche, Zusammenarbeit und Diplomatie.

Ausserdem wolle sie sich während des französischen Vorsitzes dem Problem der Artenvielfalt sowie Verkehrs- und Wasserfragen widmen, kündigte sie an.

Treibhausgase reduzieren

Auch Frankreich setze bei den Verkehrsmitteln nicht mehr nur auf das Auto, sagte Olin. Die Reduktion der Treibhausgase müsse eines der wichtigsten Ziele bleiben.

Die Auswirkungen des Klimawandels würden gerade im sensiblen Alpenbereich immer stärker spürbar. Ein besonderer Schwerpunkt solle auch der nachhaltige Tourismus sein.

Für ein eigenes Wasserprotokoll sei die Zeit noch zu früh, meinte der österreichsche Umweltminister Josef Pröll. Zunächst sollten in allen Ländern die bereits vorliegenden Protokolle ratifiziert werden. Den Alpen komme eine hohe Schutzfunktion für die Reinheit des Wassers zu, betonte Pröll.

Onida wird Generalsekretär

An der Konferenz wählten die Umweltminister den Italiener Marco Onida zum neuen Generaltsekretär der Alpenkonvention für die nächsten vier Jahre. Der 40-jährige Jurist und Ökonom war bisher bei der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Union beschäftigt.

Die 37-jährige Schweizer Forstingenieurin Regula Imhof wurde zur Vize-Generalsekretärin ernannt, wie die CIPRA mitteilte. Imhof hatte zuvor im Auftrag der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Zentralasien ein Projekt für nachhaltige Entwicklung von Berggebieten geleitet.

(rr/sda)

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