Machtkampf in der Ukraine
Klitschko fordert Vermittlung der EU
publiziert: Mittwoch, 5. Feb 2014 / 10:25 Uhr
Vitali Klitschko.
Vitali Klitschko.

Kiew - Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat die EU mit Nachdruck zu Vermittlungen im erbitterten Machtkampf mit Präsident Viktor Janukowitsch gedrängt. Dies sagte Klitschko bei einem Treffen mit der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton.

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«Jemand sollte den Verhandlungen folgen und alle Verpflichtungen und Zusagen festhalten», sagte Klitschko nach dem Treffen mit der EU-Aussenbeauftragten Ashton in Kiew. Die EU-Chefdiplomatin wollte in Kiew im Verlaufe des Tages weitere Krisengespräche führen, unter anderem mit Präsident Janukowitsch.

Klitschko warf der ukrainischen Führung «Unehrlichkeit» vor. «Das wichtigste Ziel ist, effektive Massnahmen zur Lösung der Krise einzuleiten, um zu verhindern, dass die Situation ausser Kontrolle gerät», sagte der Ex-Boxweltmeister einer Mitteilung zufolge.

Ranghohe Vermittler soll entsendet werden

Ashton habe bei dem Treffen am späten Dienstagabend zugesagt, dass die EU ranghohe Vermittler zu Verhandlungen entsenden wolle. In der Ukraine protestieren zehntausende Regierungsgegner seit Monaten gegen die Politik des moskautreuen Janukowitsch und für einen Westkurs des Landes.

Janukowitsch will die politische Krise in seinem Land am Rande der Olympischen Winterspiele mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin besprechen. Ein Treffen der beiden Staatschefs sei am Rande der olympischen Eröffnungszeremonie am Freitag in Sotschi angesetzt worden, sagte Putins Sprecher der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch.

(ww/sda)

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