Kloten-Verteidiger kennt das HCD-Innenleben bestens
publiziert: Dienstag, 7. Apr 2009 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 7. Apr 2009 / 20:42 Uhr

Keiner kennt das Innenleben von Davos bei den Flyers besser als Benjamin Winkler.

Innerhalb von zwei Partien haben die Flyers ihre vorzügliche Ausgangslage und ihren Heimvorteil verspielt.
Innerhalb von zwei Partien haben die Flyers ihre vorzügliche Ausgangslage und ihren Heimvorteil verspielt.
Vor seinem Wechsel zu Kloten verteidigte der 32-Jährige während sieben Saisons für den HCD.

Winkler macht sich nach dem 1:2 (noch) keine allzu grossen Sorgen: «Jetzt jagen wir den HCD.»Heute steht ab 20.15 Uhr Spiel 4 der Playoff-Finalserie in Davos im Programm.

Innerhalb von zwei Partien haben die Flyers ihre vorzügliche Ausgangslage und ihren Heimvorteil verspielt. Trotz Chancenplus mussten sie den effizienten Bündnern in der Best-of-7-Serie den Umschwung zugestehen.

Statt 3:0 lautet der Zwischenstand 1:2. Winkler mag gleichwohl nicht ans Ende denken: «Wir wissen schon noch, wie Hockey funktioniert.»

Das Stichwort für das dritte Spiel der Finalserie muss die Effizienz sein - oder aus Ihrer Sicht dann eher die Ineffizienz.

Benjamin Winkler: «Klar, mit einem Tor zu Hause kann man im Final keinen Match gewinnen. Wir erspielten uns genug Chancen für mehrere Tore. So viel machten wir eigentlich gar nicht falsch. Aber eben, wenn man nicht trifft, verliert man in der Regel.»

Sie waren mit ihrer Equipe dreimal nicht schlechter als der HCD und liegen in der Serie jetzt trotzdem 1:2 zurück. Woran liegt das?

Winkler: «Es sind kleine Dinge. Beide Teams sind läuferisch und technisch sehr stark. Aber die Davoser haben natürlich zur Genüge Finalerfahrung. Diese Gruppe ist über Jahre gewachsen. Sie machen oft in schwierigen Momenten genau das Richtige. In dieser Beziehung liegt der Vorteil bei ihnen.»

Beim Stand von 1:0 vergab Santala einen Penalty. Nach dem Ausgleich spielten Sie über eineinhalb Minuten in doppelter Überzahl. Ist das 1:2 unter diesen Aspekten noch bitterer?

Winkler: «Natürlich ist die Heimniederlage ärgerlich. Aber die Niederlage in Davos (5:6 nach 5:3-Führung zehn Minuten vor Schluss) war für mich bitterer. Der Final ist deswegen ja noch nicht zu Ende. Jetzt jagen wir den HCD. Wir wissen schon noch, wie Hockey funktioniert. Da mache ich mir keine Sorgen.»

(sl/Si)

 
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