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Kloten vergab 2:0 und gewann trotzdem
publiziert: Samstag, 14. Mrz 2009 / 22:59 Uhr

Die favorisierten Kloten Flyers sind gegen den EV Zug erfolgreich in die Playoff-Halbfinals gestartet. Die Zürcher gewannen eine mittelmässige Partie dank einem Treffer von Patrick von Gunten in der Verlängerung mit 3:2.

Klotens Patrick von Gunten gegen Zugs Marco Maurer.
Klotens Patrick von Gunten gegen Zugs Marco Maurer.
Der Verteidiger schloss in der 65. Minute eine schöne Kombination mit Michael Liniger zum für EVZ-Goalie unhaltbaren Siegtreffer ab. Zuvor hatte der Zweite der Qualifikation eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben.

Corsin Casutt und Micki Dupont glichen für die Zuger im letzten Drittel zum 2:2 aus, nachdem Curtis Brown und Kimmo Rintanen die Flyers im zweiten Drittel 2:0 in Führung geschossen hatten.

Den Sieg hätten beide Teams verdient

Die zwei Teams lieferten sich zwar eine umkämpfte und ausgeglichene Partie, zu überzeugen vermochte aber keine der beiden Equipen. Den Sieg hätten letztlich beide Teams verdient.

Bei von Guntens Vorstoss in die Offensive zeigte die EVZ-Defensive zum praktisch einzigen Mal Schwächen. Sie griffen Liniger zu wenig konsequent an und ermöglichten ihm das Zuspiel auf den gut postierten von Gunten.

Nach einem auf beiden Seiten vorsichtigen Beginn und einem praktisch ereignislosen ersten Abschnitt kam im zweiten Drittel Leben ins Spiel. Corsin Camichel vergab in der 25. Minute in Unterzahl die bisher beste Chance der Partie. Danach schwächte sich der EVZ durch zahlreiche Strafen immer wieder selbst. Dass Kloten mit zwei Treffern in Führung ging, lag jedoch nicht am funktionierenden Powerplay. Das 1:0 fiel zwar während einer Überzahlsituation, entstand aber eher aus Zufall. Der Kanadier Curtis Brown hatte die Scheibe bereits verloren, als er sie sich hinter dem Tor wieder erkämpfte und Lars Weibel überlistete.

Mit dem 2:0, das Rintanen genau eine Minute vor der zweiten Pause mit einem herrlichen Schlenzer erzielte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch Zug gab sich nicht geschlagen und bewies im letzten Drittel, wieso er in den Viertelfinals den Qualifikationssieger aus Bern ausgeschaltet hatte. Plötzlich wagten die Innerschweizer auch offensiv mehr, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Der Ausgleich bis zur 52. Minute war der verdiente Lohn für Zug, das nicht nur auf die gesperrten Jay Harrison und Fabian Lüthi, sondern weiterhin auch auf fünf verletzte Stammkräfte verzichten musste.

Kloten Flyers - Zug 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) n.V.

Kolping-Arena. -- 7624 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Reiber/Stalder, Arm/Küng. -- Tore: 26. Brown (Ausschluss Holden) 1:0. 40. (39:00) Rintanen (Du Bois) 2:0. 45. Casutt (Isbister/Ausschluss Brown) 2:1. 52. Dupont (Holden/Ausschlüsse Du Bois, Hamr; Isbister) 2:2. 65. von Gunten (Liniger, Jenni) 3:2. -- Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Wick) gegen Kloten Flyers, 8mal 2 Minuten gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Rintanen; Holden.

Kloten Flyers: Rüeger; Welti, Hamr; Du Bois, von Gunten; Winkler, Schulthess; Julien Bonnet, Sidler; Sven Lindemann, Santala, Rintanen; Wick, Liniger, Jenni; Jacquemet, Brown, Walser; Bodenmann, Kellenberger, Schrepfer.

Zug: Weibel; Diaz, Back; Dupont, Oppliger; Maurer, Blaser; Casutt, Duri Camichel, Fabian Schnyder; McTavish, Holden, Isbister; Brunner, Patrick Fischer, Corsin Camichel; Bucher, Steinmann, Bodemann; Bianchi.

Bemerkungen: Kloten Flyers ohne Fadri Lemm, Rothen, Stancescu (alle verletzt), Müller und Della Rossa (beide überzählig), Zug ohne Harrison, Fabian Lüthi (beide gesperrt), Patrick Sutter, Dominic Meier, Kress, Björn Christen und Di Pietro (alle verletzt).

(Sandro Mühlebach, Kloten/Si)

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