Knapp an Gold vorbei geschlittert
publiziert: Sonntag, 26. Jun 2005 / 16:11 Uhr

Sascha Heyer und Paul Laciga haben an der WM in Berlin die Silbermedaille gewonnen. Im Final verloren sie gegen die als Nummer 2 gesetzten Brasilianer Marcio Araujo/De Jesus Magalhaes 20:22, 12:21.

Heyer/Laciga waren vor der Saison als schwächstes Schweizer Duo eingeschätzt worden.
Heyer/Laciga waren vor der Saison als schwächstes Schweizer Duo eingeschätzt worden.
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Begonnen hatten die beiden Schweizer stark. Im ersten Satz lagen sie zwischenzeitlich mit bis zu vier Punkten im Vorsprung.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr Fehler schlichen sich ins Spiel von Heyer/Laciga ein. Im zweiten Satz gerieten sie gleich mit 0:3 in Rückstand und kamen nie mehr an die beiden Brasilianer heran.

Marcio Araujo/De Jesus Magalhaes hatten vor zwei Wochen in Zagreb ihren ersten gemeinsamen Triumph auf der World Tour gefeiert. Vor einer Woche in Gstaad klassierten sie sich im 3. Rang.

"Alphatiere" dürfen zufrieden sein

Die beiden "Alphatiere" Heyer/Laciga dürfen trotz der Final-Niederlage hochzufrieden sein mit der WM. Für den Ingenieur aus Zürich und den Wirtschaftsinformatiker aus Kerzers ist die Silbermedaille das klar wertvollste Resultat ihrer gemeinsamen Tätigkeit.

Der 5. Rang von Gstaad war vor der WM das Bestresultat von Heyer/Laciga. Vor der Saison waren sie als "schlechtestes" der drei Schweizer Topduos eingestuft worden.

Für die Schweiz (und Paul Laciga) ist es beim fünften WM-Turnier die zweite Medaille. 1999 hatten die Laciga-Brüder in Marseille Silber gewonnen und waren im Final den Brasilianern Emanuel/Loiola unterlegen.

Heyer ist zudem der fünfte Schweizer Top-Spieler, der an interkontinentalen Meisterschaften eine Medaille gewinnt (nebst den Laciga-Brüdern und den Olympia-Dritten Heuscher/Kobel).

Mit dem Feuer gespielt

Im Halbfinal hatten sich Heyer und Laciga am Morgen gegen das einheimische Duo Julius Brink/Kjell Schneider durchgesetzt (21:16, 19:21, 15:13). Die beiden Schweizer spielten unfreiwillig mit dem Feuer.

Im dritten Satz führten sie scheinbar uneinholbar 13:8, mussten dann aber den Gegnern fünf Punktgewinne in Serie zugestehen. Nach einer langen Diskussion wegen eines strittigen Balles, die zu einer Punktwiederholung führte, gewannen dann aber die Schweizer die beiden letzten Punkte.

(bsk/Si)

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